Beiträge von DieNörglerin

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Muss ich ein schlechtes Gewissen haben

wenn mein 18 Monate altes Kind 3x/woche bis 14:30 zur Tagesmutter gehen soll?



Also ich gehe 2 1/2 Tage arbeiten und meine Tochter geht die ganze Woche hindurch in den Kindergarten. Ich habe kein schlechtes Gewissen dabei. Es gibt im Haushalt so viel zu tun, und alleine bin ich so und so viel schneller als wenn sie zu hause wäre.


Ich glaube, es war für eine Mutter noch nie so schwer sich zu entscheiden wie heutzutage.
Denn wir haben die "Qual der Wahl" - erst wenn es keine Alternative gibt, bleibt das schlechte Gewissen aus, da es ohnhin keine andere Möglichkeit gibt. Nun bin ich froh mal eine bewußte Auszeit zu genießen und trotzdem die Kinder gut versorgt zu wissen ;-)


Nein, mußt du nicht - aber du solltest dir deiner Sache sicher sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich meine Einstellung sehr leicht auf die Kleinen übertragen hat.


Ich hab meinen Kleinen damals auch erst mit 2,5 zur Tagesmutter gebracht. Es ging nicht anders. Sonst hätte ich eh gewartet bis er dann mit 3 in den KG kommt. Ich glaub aber , wenn du die richtigen Leute erwischst ist alles halb so schlimm. Bei uns wars eher nicht so ideal, sie hatte selbst 2 Kinder und war zeitweise völlig genervt.


Der Kindergarten ab 2,5 war wirklich top. Wir hatten Glück.
Aber ich würde jedem empfehlen sein Kind mit 2,5 in den Kindergarten zu geben. (wenn die Einrichtung passt - nicht zu viele Kinder, gutes personal, ev. bei anderen mit kindern erkundigen)

Meine Kleine geht jetzt zur Tagesmutter und geht gerne hin. (1 1/2).
Ich genieße die freie Zeit, kenne aber das Gefühl mit dem schlechten Gewissen. Warum wird man Mama, wenn man keine/wenig/(nicht dauernd *g*).. Zeit für die Kinder hat.
Aber besser weniger Zeit und dafür entspannt und intensiv, als viel Zeit und genervt.


ähm ja die Kindergartenempfehlung weil: sie werden sooo selbständig, weil ihnen andere mehr zutrauen als wir selbst. der umgang mit anderen kindern macht "stark"


Meine Einstellung lautet noch immer, je jünger umso leichter die Eingewöhnung, denn mit ca. 3 Jahren werden sie erst so richtig anhänglich. Und meistens spielen sie alle sehr gerne mit Gleichaltrigen ;-)


Ich glaub nicht dass es so früh wie möglich sein sollte, sondern eher umgekehrt. Und mit 2-3 Jahren spielen sie meine Erfahrung nach noch nicht so gerne mit anderen Kindern.


Du musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn du weißt, dass dein Kind gut versorgt wird und sich wohl fühlt. Außerdem sind es ja nur einige Stunden in der Woche. Die Frage ist vor allem ob du dich trennen kannst. Ich wollte einfach in dieser wichtigen Lebensphase nichts von meinem Kind verpassen und wäre wirklich taurig gewesen, wenn die ersten Dinge (Worte, Lachanfall, das Gehen) jemand Fremder mit meinem Kind erlebt hätte.


Ich denke prinzipiell ist ein Kleinkind bei einer Person, die es wirklich liebt (Mama, Papa, Oma, usw.) am besten aufgehoben. Nur jemand, der wirklich tiefe Gefühle für sein Kind empfindet, kann ihm sein Urvertrauen geben. Für die sicher gut qualifizerten Pädagoginnen ist dein Kind vor allem eines, ein Job! Auch wenn sie es wirklich gerne mögen! Wenn es alt genug für soziale Kontakte ist, merkst du es eh! Dann will dein Kind auch mit anderen Kindern spielen und interagieren. Leider haben viele Eltern meistens keine Wahl aber leider auch oft keine Lust, ihre Kinder selber zu betreuen. Viele scheuen diese Anstrengungen und ein Kind ist sehr anstrengend. Ich liebe meine Kleine über alles und trotzdem schlaucht mich das Muttersein! Ich will aber keine Minute missen. Es stimmt auch, dass Kinder im Kindergarten stärker werden, weil sie dort Teil einer Gruppe sind. Aber auch weil die Pädagoginnen nicht die Zeit haben auf alle Bedürfnisse einzugehen. Sie müssen sich einfügen, auch einmal zurückstecken. Sie lernen rasch für sich selber zu sorgen, um nicht unterzugehen, ich finde dies nicht unbenklich. Bei einer Tagesmutter ist dies aber meist eh nicht der Fall.


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Viel zu viel Spielzeug

Kleines Kinderzimmer, kistenweise Zeug....
aaahhhhh



ich räume an und dann mal wieder gemeinsam das Kinderzimmer mit meiner Tochter auf, rein nach dem Motto: was wird nicht mehr gebraucht, das geben wir weg.
Sie kann sich eigentlich immer von einigem trennen, wird dann im Bekanntenkreis an kleinere Kinder überreicht oder von mir gleich entsorgt.
Mache das 4 x im Jahr.
Spiele (z.B. brettspiele) die wir rauf und runter gespielt haben werden uninteressant, die kommen weg, dafür ein neues dazu.
Borge mir außerdem sehr viel in der Bücherei aus, das kann man x-beliebig verlängern und wird dann wieder zurückgebracht und was anderes mitgenommen, somit muß ich nicht alles kaufen um es irgendwann mal wieder auszumustern.
Vielleicht kannst du damit was anfangen!?!


Mir geht es genau so! Bis jetzt habe ich in Groß-Aktionen mit und ohne Kind einen großen Müllsack genommen und alles nicht Brauchbare (Papierschnipsel bis Tannenzapfen) entsorgt. Leider ist die Kleine nun nicht mehr so klein, was nicht heißt, daß sie es jetzt selber machen würde, sondern daß sie jetzt merkt, daß ich es gemacht habe. Daher nehme ich immer ein paar so rumliegende Überflußteile in der Hand mit zum Mistkübel, wenn ich zufällig mal durch das Zimmer gehe.

Ansonsten gibt es Drehstapelboxen, Drehstapelboxen, Drehstapelboxen. Ach ja, und Kartonaubewahrungsboxen. Die können die Kinder dann außen beschriften oder verzieren, gleich mit dem Material, das drinnen ist. Z.B. ein Bügelperlenstern klebt außen, mit Garn wird "Wolle" auf den Karton geklebt, mit Eicheln o.ä. wird die "Naturmaterialbastelzeugs-Kiste" markiert, usw. Das macht den Kindern Spaß und wenn die Kisten dann mal randvoll sind mit "wunderschönen" Steinen, "einmaligen" Ästchen und "zauberhaften" Eicheln, dann wandert ein Teil von den eher unten liegenden Schichten in den Müll.

Wie gesagt, bei uns ist alles voller Boxen, am Besten die Durchsichtigen, je eine mit Schleichtieren, Murmeln, Wackelkopftieren, ... Und bei meinem Sohn sinds halt eine Kiste mit Pokemon, eine mit McDonald's-Zeug, eine mit Matchboxautos, ...


Danke!
Das mit dem Boxen klingt gut, auch wenn es dann im Kinderzimmer ein bisserl wie im Keller oder Dachboden aussieht :-)


Ach ja, das viele Spielzeug, irgendwie tun wir den Kindern damit nix gutes, dieser ÜBerfluß ist schrecklich. Leider ist es hier auch so, wobei ich schon versuch es in Grenzen zu halten, zb. das umfeld ein bissl zu dirigieren beim Einkaufen, und mich selber auch an der Nase zu nehmen bei den diversen Anlässen.

Na ja und wenn es einmal da ist, dann ist es mir total wichtig das es ordentlich strukturiert ist. Ordnungsboxen sind meine besten Freunde :-)) alle Monat wird sortiert und ausgemistet, teils mit teils besser ohne Kind, oft merkt sie nicht wenn Dinge fehlen und das Zimmer wird .. ruhiger.. ich denk das ist das schlimmste, wenn alles zu durcheinander und zu viel ist, und der Raum in dem sich die Kinder aufhalten zu unruhig wird.

Na ja sicherheits halber kommen die Dinge die ich alleine wegsortiere erstmal in den keller, falls das Kinde doch bemerkt das was TOTAL wichtiges fehlt.


Wir haben auch so Ordnungskisten - aber keine durchsichtige sondern blau, grün, orange - und die sind echt super! Die Farben peppen ein wenig das Zimmer auf und es ist alles schön sortiert und verstaut. Und so wie alle anderen auch - miste auch ich das Zimmer immer wieder mal aus. Machs aber ohne Sohnemann denn der kann sich von seinen überaus wichtigen Steinen, Pockerl und Tannenzapfen, Papierschnipsel usw. nicht trennen. Da kommt dann immer: Mama das brauch ich noch!


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Wien forciert Ganztagsschulen

Wer will das?
Verbringen dann Eltern überhaupt noch Zeit mit ihren Kindern?
Ich halte Wissensweitergabe innerhalb der Familie für wichtig - Wien scheinbar nicht



... offensichtlich hast du noch keine schulpflichtigen Kinder! Solange du am Nachmittag die Freizeit mit deinen Kindern verbringen kannst, ist ja noch alles in Ordnung und wunderschön.

Schlimm wird es, wenn du die Nachmittage zwar mit deinen Kindern verbringst aber dabei nur Schulangelegenheiten = Aufgabe, Lernen, Organisieren, Üben etc. etc. machst.

Wir erleben das in der eigene Familie nur zu gut - alles orientiert sich nach dem Schularbeitskalender und ich kann dir sagen, da bleibt nicht mehr viel gemeinsame Freizeit übrig.

Ganz im Gegenteil in der gemeinsamen Zeit musst du als Eltern deine Kinder permanent überzeugen, dass man jetzt lernen muss, dass die Aufgaben noch nicht erledigt sind etc. etc. und das ganze geht natürlich nicht ganz konfliktfrei über die Bühne.

Ich würde mir eine Schule wünschen, in der alles schulische abgedeckt wird, wenn die Kinder dann nach Hause kommen und sei es ein bisschen später, ist alles erledigt. Die Kinder wissen jetzt ist Freizeit und du kannst die freie Zeit wirklich mit ihnen entspannt verbringen.


Das sehe ich nicht ganz so. Denn ich denke wir als Eltern haben Kinder bekommen und sollten daher auch Verantwortung übernehmen. Sicherlich ist es nicht immer einfach, aber es kann nicht alles auf die Schule abgewälzt werden und den Eltern nur der "Schöne" Teil überlassen werden, vorallem wenn man manchmal beobachten kann, dass sich manche LehrerINNEN wirklich sehr viel Mühe geben und den Kindern wirklich eine breite Palette an Lernmöglichkeiten bieten und dann wird zu Hause alles zu nichte gemacht. Da manchmal leider keinerlei Unterstützung von zu Hause kommt und sich die Eltern sozusagen "nix schern".
Dann sind die LehrerINNEN wieder die Dummen, weil sie den Kidern angeblich nichts beibringen.
Aber auch bei diesem Thema gilt es nicht alle über einen Kamm zu scheren, es gibt natürlich auch viele Ausnahmen.


Leider ist das so, dass die Schule alles auf die Eltern abwälzt - gestritten wird zuhause nur wegen dem Schulkram...


Dass mittlerweile der Duck auf die Kinder enorm hoch ist finde ich auch schade. Zumindest habe ich den Eindruck bei allem was ich so höre.

In diese kleinen Köpfe muss einfach viel mehr rein als früher (nicht nur schulisches) und den meisten Kindern ist der Spaß an Schule bereits nach den ersten paar Monaten Volksschule vermiest.


Ja natürlich verbringen wir die Nachmittage auch mit Schulkram, was bitte ist denn da schlimm dran?

Quote: Schlimm wird es, wenn du die Nachmittage zwar mit deinen Kindern verbringst aber dabei nur Schulangelegenheiten = Aufgabe, Lernen, Organisieren, Üben etc. etc. machst.

Das gehört doch zum Job Eltern dazu, mir ist es hundertmal lieber ich kann das selbst mit meinem Kind tun, als wenn es den ganzen Tag in der schule verbringen muß!

Schlimm genug das man bei Freizeitangeboten für Kinder immer wieder abends manche _zwerge mit schultasche ankommen sieht. Ich persönlich finde das schrecklich, was bleibt denn dann noch für Zeit mit dem Kind?


Lieber GAST - 17.06.2010 12:45.

Vielleicht ist das an deiner Schule so, dass viel auf die Eltern abgewälzt wird. )Ich denke trotzdem, dass Eltern Verantwortung übernehmen sollen. Ich bekomme das Tag täglich mit, dass sich Eltern nicht mehr um ihre Kinder kümmern. Alles muss der Kindergarten und die Schule den Kindern beibringen, Schuhe binden, Manieren( also grüßen, bitte danke sagen,...), Respekt haben vor ältern Menschen, Uhr lesen, und und und.
Und das liegt sicherlich nicht im Aufgabenbereich einer Kindergärtnerin oder Lehrerin, dies zu tun. Gewisse Dinge sollen die Kinder schon von zu Hause mitbekommen.
Aber mich würde interessieren, was an der Schule deines Kindes auf die Eltern abgewälzt wird.
Wie gesagt, sicherlich ist es nicht überall so und es gibt auch gute Schulen und Eltern die sich sehr wohl um ihre Kidern kümmern.

Ich bin für alles offen und bin auch neugierig auf andere Standpunkte.

Alles Liebe


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Was unternehmen Kinder im Kindergarten normalerweise?

Ich habe vor kurzem die Leiterin unseres Kindergartens befragt welche Ausflüge im Kindergartenjahr so geplant sind. (mein Kind wechselt von den ganz kleinen zu den "normalen" Kindergartenkindern)



Bei uns steht auch der Wechsel von den Zwergis zu den "normalen" Kindergartenkindern kurz bevor. Ich hätte mir ehrlich gesagt aber auch mehr Abwechslung (als nur Spielen im Garten) erwartet. Sogar jetzt bei den Minis unternehmen die Kids manchmal etwas (alle 3 Monate mal). Ich denke nicht, dass du zuviel erwartest, ein paar Ausflüge oder Exkursionen im Jahr sind sicher fast überall vorgesehen. Sprichst du hier deziert vielleicht von einem Land/Dorf-Kindergarten?


Ich spreche von einem Kindergarten der Stadt Klosterneuburg!

Ich habe mich ein bisserl umgehört. Spaziergänge in die Au, Osterbesuch im Altersheim, Besuch bei einem Bäcker.....
Das alles machen andere Kindergärten hier, und da sind nicht nur Vorschulkinder dabei.

Dieser eine scheinbar nicht.
Bevor ich mich an höhere Stellen wende um herauszufinden warum nur dieser Kindergarten anders ist, wollte ich einmal hören wie das bei anderen so üblich ist.


... naja - ich bin auch Klosterneuburgerin und meine beide kids (jetzt schon groß...) waren auch im KG.
Ich hatte fetsgestellt, dass es total von der KG Leiterin abhängt wie innovativ und aktiv der ganze KG ist. Bzw. auch von der KG Pädagogin, die die Gruppe betreut. Bei meinem Sohn ist nicht viel passiert. Bei meiner Tochter, die hatte eine sehr engarierte KG Pädagogin, die hat sehr viel mit den kids unternommen...
Ich weiß nur, dass es sehr schwierig ist Ausflüge zu machen, erstens sind viele Eltern nicht bereit etwas dafür zu bezahlen und zweitens braucht man für eine KG Gruppe relativ viele Begleitpersonen und das war immer sehr schwierig diese zu finden. Es sind ja alle Eltern beruftstätig...


Also unser Kindergarten fährt fast jedes Jahr nach Ernstbrunn in den Tierpark -gefällt den Kindern sehr gut. Heuer war der ganze Kindergarten am Flughafen Schwechat in der Werft - war auch sehr interessant.
Und jedes Jahr im Juni machen wir eine Abendwanderung am Michelsberg wo die Kinder für uns singen und tanzen und zum Abschluss werden Würstel am Lagerfeuer gegrillt. Tolle Sache. Unser Kindergarten ist
SUUUUUUUUUUUUUPPPPPPPEEEEEEERRRRR!!!!!!!!!!!!!!!!


Bei uns findet leider derzeit auch recht wenig an großen Ausflügen statt. Kleine Wanderungen zum Feld werden schon gemacht.
Außerdem kommen 1 - 2 mal im Jahr Theatergruppen wo die Kindermitmachen können oder wi saie auch nur zuschauen. Ein Kind brachte zum Geburtstagsfest im Kindergarten sogar einen Zauberer mit.

Wir hatte auch ein großes Martinsfest und ein schönes Abschlussfest.
Ich denke als Mutter fallen einem oft aber auch die ganzen kleinen Aktivitäten nicht auf.

Meine Tochter hatte in ihrer Kindergarztenzeit sogar 4 Kindergärtnerinnen. Im ersten Jahr eine sehr junge und wirklich sehr engagierte KG, die die Mütter sogar zu einem Muttertagsfest einlud.
Im zweiten Jahr auch eine sehr junge, die es aber nicht mal der Mühe wert fand das Kind persönlich zu begrüßen, sondern in einer Ecke saß und von dort die Kinder und die Eltern begrüßte und teilweise kommunizierte.
Im letzten Jahr hatte sie eine JOBsharing Gruppe, was ich mir am Anfang gar nicht vorstellen konnte und dann doch bis Weihnachten super funktionierte. Leider ließen beide Kindergärtnerinnen danach nach. Meiner Tochter war ab diesem Zeitpunkt nur mehr fad im Kindergarten und das als Vorschulkind. Schade.

Alles in allem hängt VIEL von der LEITUNG ab, die vorschreibt wieviele Feste, Ausflüge ... gemacht werden (hängt ja auch vom BUDGET ab).
Weiters hngt es von der Kindergartenpädagogin ab, was sie aus diesen Vorgaben macht, denn man kann auch aus wenig viel machen und im netten kleinen Rahmen kleine Ausflüge, ... machen.

Alles GUTE


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Ist das wirklich so schwer?

..die Bedürfnisse der eigenen Kinder zu erkennen?



... aber woher sollen sie denn wissen, welche Bedürfnisse die kids haben, wenn sie immer erst nach Hause kommen, wenn sie schon schlafen...

Man darf da als Partnerin nicht so "engstirnig" sein - du weißt ja vielleicht auch nicht, was ihn in der Arbeit belastet...


Ich nehme an diese Person ist männlich. Da ist rein biologisch gesehen schon mal sehr viel anders als bei Frauen. - Eh klar :)
Rein von diesen Anlagen her, glauben wir Frauen einfach (meistens) ein besseres Gspür für die Kinder zu haben als es die (wieder meisten :) Männer je haben werden. - Was natürlich zutreffen könnte.
Aber vielleicht sieht er die Bedürfnisse auch in einem anderen Licht als du? Könnte er vielleicht auch Recht haben? Denn nicht umsonst brauchen Kinder die weibliche UND männliche Betreuung. Gerade eben weil Mann und Frau mit den Bedürfnissen der Kinder unterschiedlich umgehen.

Und ausserdem, wie könnte er denn die Kinder besser kennen als du, wenn er nur einen Bruchteil seiner Zeit bei Ihnen sein kann? Die restliche Zeit ist er ja damit beschäftigt den Kindern ein Heim zu bieten, sie zu ernähren, Einkäufe zu ermöglichen, soviel Geld ranzuschaffen dass die Mama daheim bleiben kann etc. :) - "Er" ist ja wirklich arm dran.


Schuld ist das Arbeits und Sozialsystem. Wir verbringen mehr Zeit in der Arbeit als zu Hause. Es sollte keine 5 Tage Woche geben sondern nur 4. Dann wäre das Verhältnis Arbeit-Freizeit einigermaßen ausgeglichen und wir könnten mehr Zeit mir der Familie verbringen. Bei selbem Lohn versteht sich. Das Wochenende allein ist fast zu wenig. Aber es gehört auch ein bissl guter Wille dazu. Sich nur auf die ARbeit auszureden ist ein wenig zu einfach.


Haha - KÖNNTEN viel Zeit mit der Familie verbringen!
Am Wochenende hat auch der Herr des Hauses Wochenede mit Fernsehen, Ferunde treffen, Rad fahren, was weiß ich was noch...
Weil die Woche war ja sooo anstregend und es bleibt gar keine Freizeit.

Frau arbeitet von 6:30 bis ca. 20:00 durch da noch nicht alle Kinder im Kindergraten oder Schulalter sind, danach noch schnell aufräumen, die wäsche aus der waschmaschine nehmen, in der nacht etwas zu trinken holen, mit aufs klo gehen, hustensaft suchen oder einfach nur trösten...

aber genau genommen hatte sie den ganzen tag freizeit und es war ihr seeehr fad ;-)


Dass er vieles anders macht ist schon ok so
manchmal blutet nur das mama herz wenn ein kind was zeigen will und der papa einfach nicht hinschaut, weil er gar nicht merkt, dass das nur für ihn gemacht wird. verstehe eh, dass er das nicht wissen kann, weil er eben wenig zeit für die zwerge hat, und das liegt größtenteils natürlich nicht an ihm.

hie und da muss man einfach nörgeln ;-)


Liebe Nörglerin ich will ja nicht in was stochern, aber du hast gefragt. Also...

Nein es ist nicht so schwer, mein Mann Arbeitet und kennt seine Kinder so gut wie ich, natürlich tut er, wie ich auch auch etwas für sich selber, aber das ganze Wochenende oder großteile davon für sich zu verbringen würde ihm so wie mir, niemals einfallen.

Ganz ehrlich.. wenn du dir das gefallen läßt und nichts andres einforderst, dann kann man da wohl nichts machen. Läuft bei mir unter selber schuld..sorry


Zur Entscheidung "Kind" gehören IMMER zwei. Der eine (meist weiblich) bekommt mit der Geburt und der Zeit danach das "Fett ab" und kenn durch die danach folgende 24h/7Tage Woche das eigene Kind in- und auswendig.

Der andere Teil (meist männlich) verdient Gelt - OK, wichtig - das ist klar.
ABER: muss innerhalb der Karenz zB auch noch ein Studium neben der Arbeit erledigt werden, eine zusätzliche Ausbildung im Büro begonnen werden und dann am Wochendene "Zeit zur Erholgung" eingefordert werden (ausschlafen, stundelang Zeitunglesen,...)?

Ich verstehe schon - Weiterbildung bringt unter Umständen mehr Geld ins Haus. ...und der Arbeitende benötigt auch mal "Auszeit".
Aber hier zahlt auch das Kind drauf - und das kann ja wohl gar nichts dafür, dass es nun mal da ist und Spielen möchte....auch mit Papa.

Das kann nun engstirnig sein oder nicht. Der Partner, der arbeitet, hat zu Hause auch "Kindesarbeit" zu leisten.
...ich denke nur, in 7 von 10 Haushalten funktionierts nicht...


ich kenne auch mehr "selber schuld" (wenn ich zitieren darf) Frauen als andere...


ja dass ist nicht immer so leicht...


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