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Ist das wirklich so schwer?

..die Bedürfnisse der eigenen Kinder zu erkennen?

Ich spreche dabei von der Person die das Geld nach Hause bringt und dabei natürlich weniger Zeit mit den Kindern verbringt, als der andere Partner.

Bin ich nur extrem kritisch oder ist das wirklich so schwer?
Beispiele lasse ich absichtlich jetzt mal weg und warte auf Antworten. (sonst würde ich meinem Forum-Namen nur allzu gerecht werden *lol*)



... aber woher sollen sie denn wissen, welche Bedürfnisse die kids haben, wenn sie immer erst nach Hause kommen, wenn sie schon schlafen...

Man darf da als Partnerin nicht so "engstirnig" sein - du weißt ja vielleicht auch nicht, was ihn in der Arbeit belastet...


Ich nehme an diese Person ist männlich. Da ist rein biologisch gesehen schon mal sehr viel anders als bei Frauen. - Eh klar :)
Rein von diesen Anlagen her, glauben wir Frauen einfach (meistens) ein besseres Gspür für die Kinder zu haben als es die (wieder meisten :) Männer je haben werden. - Was natürlich zutreffen könnte.
Aber vielleicht sieht er die Bedürfnisse auch in einem anderen Licht als du? Könnte er vielleicht auch Recht haben? Denn nicht umsonst brauchen Kinder die weibliche UND männliche Betreuung. Gerade eben weil Mann und Frau mit den Bedürfnissen der Kinder unterschiedlich umgehen.

Und ausserdem, wie könnte er denn die Kinder besser kennen als du, wenn er nur einen Bruchteil seiner Zeit bei Ihnen sein kann? Die restliche Zeit ist er ja damit beschäftigt den Kindern ein Heim zu bieten, sie zu ernähren, Einkäufe zu ermöglichen, soviel Geld ranzuschaffen dass die Mama daheim bleiben kann etc. :) - "Er" ist ja wirklich arm dran.


Schuld ist das Arbeits und Sozialsystem. Wir verbringen mehr Zeit in der Arbeit als zu Hause. Es sollte keine 5 Tage Woche geben sondern nur 4. Dann wäre das Verhältnis Arbeit-Freizeit einigermaßen ausgeglichen und wir könnten mehr Zeit mir der Familie verbringen. Bei selbem Lohn versteht sich. Das Wochenende allein ist fast zu wenig. Aber es gehört auch ein bissl guter Wille dazu. Sich nur auf die ARbeit auszureden ist ein wenig zu einfach.


Haha - KÖNNTEN viel Zeit mit der Familie verbringen!
Am Wochenende hat auch der Herr des Hauses Wochenede mit Fernsehen, Ferunde treffen, Rad fahren, was weiß ich was noch...
Weil die Woche war ja sooo anstregend und es bleibt gar keine Freizeit.

Frau arbeitet von 6:30 bis ca. 20:00 durch da noch nicht alle Kinder im Kindergraten oder Schulalter sind, danach noch schnell aufräumen, die wäsche aus der waschmaschine nehmen, in der nacht etwas zu trinken holen, mit aufs klo gehen, hustensaft suchen oder einfach nur trösten...

aber genau genommen hatte sie den ganzen tag freizeit und es war ihr seeehr fad ;-)


Dass er vieles anders macht ist schon ok so
manchmal blutet nur das mama herz wenn ein kind was zeigen will und der papa einfach nicht hinschaut, weil er gar nicht merkt, dass das nur für ihn gemacht wird. verstehe eh, dass er das nicht wissen kann, weil er eben wenig zeit für die zwerge hat, und das liegt größtenteils natürlich nicht an ihm.

hie und da muss man einfach nörgeln ;-)


Liebe Nörglerin ich will ja nicht in was stochern, aber du hast gefragt. Also...

Nein es ist nicht so schwer, mein Mann Arbeitet und kennt seine Kinder so gut wie ich, natürlich tut er, wie ich auch auch etwas für sich selber, aber das ganze Wochenende oder großteile davon für sich zu verbringen würde ihm so wie mir, niemals einfallen.

Ganz ehrlich.. wenn du dir das gefallen läßt und nichts andres einforderst, dann kann man da wohl nichts machen. Läuft bei mir unter selber schuld..sorry


Zur Entscheidung "Kind" gehören IMMER zwei. Der eine (meist weiblich) bekommt mit der Geburt und der Zeit danach das "Fett ab" und kenn durch die danach folgende 24h/7Tage Woche das eigene Kind in- und auswendig.

Der andere Teil (meist männlich) verdient Gelt - OK, wichtig - das ist klar.
ABER: muss innerhalb der Karenz zB auch noch ein Studium neben der Arbeit erledigt werden, eine zusätzliche Ausbildung im Büro begonnen werden und dann am Wochendene "Zeit zur Erholgung" eingefordert werden (ausschlafen, stundelang Zeitunglesen,...)?

Ich verstehe schon - Weiterbildung bringt unter Umständen mehr Geld ins Haus. ...und der Arbeitende benötigt auch mal "Auszeit".
Aber hier zahlt auch das Kind drauf - und das kann ja wohl gar nichts dafür, dass es nun mal da ist und Spielen möchte....auch mit Papa.

Das kann nun engstirnig sein oder nicht. Der Partner, der arbeitet, hat zu Hause auch "Kindesarbeit" zu leisten.
...ich denke nur, in 7 von 10 Haushalten funktionierts nicht...


ich kenne auch mehr "selber schuld" (wenn ich zitieren darf) Frauen als andere...


ja dass ist nicht immer so leicht...


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