Tod einer Kindergartenfreundin!
Wie wir soeben erfahren haben ist die Kindergartenfreundin meines Sohnes vorige Woche mit 6 Jahren verstorben.
Wie soll ich das meinem Sohn beibringen? Ich habe einfach keine Ahnung.
Ich selber bin über diesen Tod sehr bestürzt, es ist leider auch alles so schnell gegangen. Sie war ein sehr hübsches und intelligentes Mädchen im Kindergarten sehr beliebt, Marcel hat sie sehr gern gehabt. Ich finde sie hat den Tod nicht verdient. Meine Gedanken sind bei ihr und ihrer Familie.
Wirklich tragisch, seit ich das heute früh gelesen habe geht mir das nicht aus dem Kopf.
Für die Eltern/Familie einfach nur schrecklich.
Wirklich ganz schrecklich!!! Ich würde auch versuchen mit deinem Sohn wahrheitsgemäß darüber zu sprechen. Herum drucksen bringt nichts. Und wenn er von jemand anders dann die Wahrheit erfährt ist das sicher viel schlimmer. Vielleicht fällt dir irgendein schönes Ritual ein, wie er sich von ihr verabschieden könnte? Ich hab mir sagen lassen, dass das für Kinder ganz ganz wichtig ist. Ich wäre auch gespannt was dir die Familienexpertin raten würde.
Da uns das jetzt hier in der Runde sicher alle beschäftigt: Kannst du kurz berichten, was dem Mädchen zugestossen ist?
Mein tiefstes Beileid den Eltern und der Familie.
Mir ist als Kind ähnlichs passiert...
Als ich noch in den Kindergarten ging war ein guter Kindergartenfreund gestorben. Für mich war das schlimmste das ich niemals wirklich erfahren hatte was genau passiert war... So blieb ich immer im Unklaren... und malte mir evig aus wie was passiert sein könnte...
Aus eigener Erfahrung kann ich also dazu sagen das ein Kind das ganze sehr schwer begreifen kann und es oft die erste Begegnung mit dem Tod ist.
Versuche dem Kind alle Antworten zu geben! Der Tod als solches ist dabei schlimm genug, aber durchaus zu verstehen. Aber wie es dazu kam und warum das beschäftigt das Kind dann sicherlich... Bei mir ein Leben lang... (40Jahre)
Bis heute muß ich an den Jungen denken wenn ich mal irgendwo die Eltern sehe oder an dem Elternhaus vorbei fahre... Sicherlich trugen aber auch die traurigen Blicke der Eltern dazu bei. Wenn ich sie in den Jahren danach mal gesehn hatte... Selbst als Kind konnte ich Ihre Trauer spüren, wenn sie mich irgendwo sahen...
Viel Glück!
Tiefes Beileid an die Betreffenden.
Ein Kind will behütet um umsorgt werden und wir alle gehen davon aus, dass zuerst Älteres stirbt und nicht das junge Leben, welches noch so viel vor sich hat. Die Kindersterblichkeit ist hier besonders gering und daher umso tragischer zu verkraften, wenn wir und unsere Kinder persönlich davon betroffen sind. Rituale finde ich super und vor allem sehr hilfreich. Und ganz besonders das offene klärende Gespräch. Als bei uns daheim die Großmuutter vor ein paar Jahren verstarb habe ich selber ein Buch von Elisabeth Kübler-Ross (Über den Tod und das Leben danach) gelesen und für die Kinder Bücher aus der städtischen Bücherei besorgt. Das hat uns allen besonders gut gefallen. Und nachdem meine Kleine damals kurz nach der Beerdigung doch ihre Kindergeburtstagsfeier hatte, haben wir passend zum Beitrag von E. Kübler-Ross eine Schmetterlingsfeier gemacht und vor allem über die Raupe Nimmersatt gesprochen. Trotzdem hatte sie bei Ihrem ersten Infekt mit Fieber panische Angst, da die Oma zuletzt hohes Fieber bekam ....
Da hat es viel Beruhigung und Erklärung gebraucht, um Ihr die Gewisseheit zu geben, dass wir nicht alle unbedingt aufgrund des Fiebers sterben müssen.
Ich bin auch schon auf den Tipp der Familienexpertin gespannt und wünsche Euch und allen anderen betroffenen Kindern und Erwachsenen viel Kraft mit dem Verlust klarzukommen.
...Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewußtseinszustand, in welchem man fortfährt, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu verstehn, zu lachen und wo man befähigt ist, weiterhin seelisch und geistig zu wachsen....
Ich kannte dieses Mädchen mit ihrer Familie auch. Es ist immer extrem schwer, wenn der Kampf gegen eine schwere Krankheit leider nicht gewonnen werden kann. Meine Tochter ist im gleichen Alter und ich konnte ihr eine zeitlang nicht in die Augen schauen - ohne sofort Tränen zu verspüren. Die Eltern und Geschwister tun mir unendlich leid und ich wünsche ihnen viel Kraft mit dem Schmerz umgehen zu lernen.





Mein Beileid an die Familie!!
Leider kann ich dir auch nicht weiterhelfen. Ich denke schon ne ganze Weile nach wie ichs meinem Sohn erklären könnte, aber leider da bin ich auch total ratlos! Ich wünsche auch deinem Sohn viel kraft das er den Verlust seiner Freundin gut verarbeiten kann! Alles Gute!