Ernährung
Hallo nochmals!
Weiters habe ich auch im BUCH Die Botschaft deines Körper von Kurt Tepperwein gelesen, dass unser Darm gar nicht für den Verzehr von Fleisch geeignet ist, da er viel zu lange ist. Unser Darm wäre optimal für Obst und Gemüse und Getreide und Nüsse geeignet.
Er schreibt auch, dass in es sich in unserer Zeit nicht mehr um Lebensmittel handelt, sondern nur mehr um Nahrungsmittel, die keinerlei Inhaltsstoffe mehr beinhalten.
z.B. gekochtes HÜhnerei wurde bei 45° gekocht => wir sterben bei so einer Temperatur => daher ist das Ei auch "tot" und es sind keine Inhaltsstoffe mehr vorhanden.
Ich wollte dies nur mal zum Gedankenaustausch hier schreiben. Was denkt ihr davon? Wie sollen wir uns dann noch ernähren, wenn keine Inhaltsstoffe mehr vorhanden sind?
Übrigens schreibt er auch, dass durch die fehlenden Inhaltsstoffe auch viele Krankeiten heute häufiger sind (ebnso durch zu negative Gedanken), obwohl wir ein viel reicheres Angebot haben als früher.
Liebe Nini,
Kurt Tepperwein empfiehlt auch, destilliertes Wasser zu trinken. Soweit wir (alle?) wissen, beinhaltet (Mineral)Wasser viele Mineralien, die der Körper dringend braucht. Wenn es nicht im Wasser ist, so stört das das Elektrolyt-Gleichgewicht im Körper und die Flüssigkeit im Körper holt sich eben diese Mieralien aus den Zellen. Wie sich jeder vorstellen kann, ist das nicht besonders gesundheitsfördernd.
Aber nun zum Essen: Im Verdauungstrakt der Lebewesen im Allgemeinen haben Magen und Darm eine spezielle Rolle. Im Magen herrscht ein saures Klima, das speziell dafür geeignet ist, Pflanzen zu "zerkleinern", wohingegen der Darm dafür zuständig ist, vor allem die tierischen Komponenten unseres Essens zu bearbeiten.* Natürlich machen beide beides, aber jeder für sich ist doch für seines spezialisiert. Eine Kuh hat vielleicht deswegen 4 Mägen, weil sie viel Gras frißt, das ist aber jetzt eine Vermutung von mir und meinem "Hausfrauenverstand".
Evolutionsgeschichtlich ist es wahrscheinlich so gewesen, daß der Mensch als Jäger und Sammler das essen mußte, was er so fand, angefangen von Wildkräutern und -getreiden bis hin zum Vogelei und Insekten. Daher hat sich bei uns ein gewisses Gleichgewicht von Größe des Magens und Länge des Darms eingestellt, weil wir eben Omnivore sind.
Das mit der Temperatur ist so: Natürlich sterben wir über 45° C. Warum? Weil durch die Hitze unsere Aminosäuren aufgespalten werden. Damit lebt es sich schlecht. Was macht übrigens der Verdauungstrakt, um an die einzelnen Elemente unseres essens zu kommen? Er spaltet die Aminosäuren auf. Daher ist gekochtes Essen (beim Kochen spalten wir ebenfalls die Aminosäuren auf) viel leichter verdaulich, weil der Kochvorgang unserem Verdauungstrakt jede Menge Arbeit abnimmt. Eine Folge davon ist, daß unser Körper viel mehr Energie aus der Nahrung ziehen kann als er das könnte, wenn die Nahrung roh wäre. Ganz nebenbei bemerkt, sehen Rohkost-Vertreter nicht von ungefähr meist hager aus. Jedem, den das interessiert, sei das Buch "Feuer fangen" von Richard Wrangham empfohlen.
Damit mein Fazit: Eßt von allem etwas und das in Maßen.
Liebe Grüße und Mahlzeit!
* Daher ist auch die in Krimigeschichten manchmal vorkommende Variante, einen Toten mit Säure aufzulösen und ihn so zu beseitigen, nicht ganz klug, da basisches Milieu tierische (und damit auch menschliche) Bestandteile viel besser und schneller zerteilt.





Am besten Essen wir gar nichts mehr.