Hubertuswarte

Am höchsten Punkt von Hietzing – am Kaltbründlberg – befindet sich die weit über die Grenzen Hietzings bekannte Hubertuswarte. Mitten im Lainzer Tiergarten liegt der Aussichtsturm in einer Höhe von 508 Metern.

Bereits während des Ersten Weltkrieges wurde ein militärischer Beobachtungsturm erbaut. Nachdem dieser im Laufe der Jahre verfallen war, wurde von allen Besuchern des Lainzer Tiergartens ein neuer Aussichtsturm gefordert. Im Jahr 1937 wurde nach langem Zögern die heutige Hubertuswarte errichtet. Sie wurde nach dem hl. Hubertus, Bischof von Lüttich und Schutzpatron der Jagd benannt. Noch heute erinnert eine blaue, glasierte Tonrelief-Gedenktafel mit Inschrift daran.

Der aus Bruchsteinmauerwerk erbaute, leicht konische Turm hat eine Gesamthöhe von 22,4 m. Der Aufstieg erfolgt über eine halbrunde Betonstiege mit insgesamt 122 Stufen.

Bei schönem Wetter und vor allem bei guter Fernsicht ist die Hubertuswarte auf alle Fälle einen Ausflug wert. Wenn man Glück hat, erstreckt sich die Sicht bis zum Ötscher im westlichen Niederösterreich und im Süden über den Schneeberg, die Rax, das Semmeringgebiet und viele schöne Täler dazwischen.

Im Norden überschaut man große Teile des Wienerwaldes und im Osten über gesamt Wien. Vom Leopoldsberg bis weit über die Donau hinweg im Osten, sieht man die Stadt in seiner ganzen Pracht.

Die Hubertuswarte ist ganzjährig geöffnet und überzeugt die gesamte Familie mit diesem wirklich einzigartigen Fernblick.

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