Museum für Urgeschichte
Eingebettet in die idyllische Landschaft des Weinviertels steht im Schlosspark von Asparn das Museum für Urgeschichte.
Die in Originalgröße errichteten Modelle von Wohnstätten aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit stehen hier.
Auf einem Rundweg entdecket man die winterfeste Siedlung einer Mammutjäger-Sippe, das jungsteinzeitliche Langhaus mit einem Getreidefeld und in steinzeitlicher Technik errichtetem Brunnen.
Bronze- und hallstattzeitliche Hütten, Hügelgräber und ein Verbrennungsplatz dokumentieren die Wohnweisen und Rituale unserer Vorfahren. Im Inneren der Behausungen liegen ausschließlich Alltagsgegenstände, die archäologisch nachgewiesen wurden.
Mehr als 40.000 Jahren Menschheitsgeschichte ziehen in der Dauerausstellung des Museums wie im Zeitraffer an dir vorbei.
Der letzte Teil des Rundgangs ist der Umsetzung urgeschichtlicher Techniken gewidmet.
Jährlich treffen sich Studenten der Universität Wien zur Experimentellen Archäologie und stellen urgeschichtliches Handwerk nach.

Neben Rennöfen und Amboß sind Reibplatten zum Mahlen von Getreide und Lehmkuppelöfen zum Backen von Brot zu sehen. An manchen Tagen gibt es urgeschichtliches Fladenbrot zu kosten.
Pures Abenteuer sind die Ferien in der Steinzeit!
Leben, Essen & Jagen wie unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren. Wie haben die Menschen in der Steinzeit gelebt?
Erfahre es beim Steinzeitcamp.
Es wird gejagt, mit Bogen, Speer und Speerschleuder und Knochen- und Steinbearbeitung gelernt.
Du kannst mit dem Feuerstein selbst Feuer schlagen üben und dein Essen selber steinzeitlich zubereiten. Du kannst dich auch beim töpfern, malen und bei der Herstellung von Schmuck und Amuletten versuchen. Übernachtet wird im jungsteinzeitlichen Langhaus.
Hier können Kinder übrigens auch Geburtstag feiern.
Übrigens: Der Spielplatz mit großzügiger Rasenfläche vor dem Schloss bietet genügend Platz zum Austoben.
Weitere Highlights sind spezielle Führungen für Volksschul- sowie Hauptschul- bzw. Gymnasialklassen.

Außerdem finden von April bis September speziell für Schulklassen bis max. 50 Kindern Nachmittagskurse statt, die Einblicke in urgeschichtliche Handwerkstechniken geben.
Angeboten werden Spinnen, Filzen, Weben, Töpfern, der Gebrauch von Erdfarben, Getreidemahlen und Brotbacken sowie die Herstellung von Kupferschmuck und Schwirrholz.
In Gruppen werden die unterschiedlichen Handwerksstationen besucht. Voranmeldung erforderlich!
Während der Schulzeit (Mo-Fr 9-12 Uhr) erhalten alle Schüler Kostproben des frisch gebackenen, knusprigen Fladenbrots.
Eine besondere Attraktion ist die Übernachtung im archäologischen Freigelände!
Für Schulklassen bis max. 30 Personen besteht in Kombination mit einem Nachmittagskurs von Apr.-Sept. die Möglichkeit, eine Nacht im jungsteinzeitlichen Langhaus zu verbringen. Voranmeldung erforderlich!
Museum für Urgeschichte
Dr. Franz Hampl Platz 12151 Asparn an der Zaya, Niederösterreich
Ausstattungen Museum für Urgeschichte:



















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