Rosaliengrotte am Hemmaberg
Der Hemmaberg, ein 843 m hoher Vorberg der Karawanken, ist mit seinen markanten Felsabbrüchen weithin im Jauntal sichtbar. Er ist der Heiligen Hemma von Gurk geweiht, der Landesmutter Kärntens und beherbergt eine 1500 Jahre alte Pilgerstätte. Drei besondere Kraftplätze befinden sich dort: die heilende Rosalienquelle, die Bergkirche Sankt Anna und die tausend Jahre alte Linde.
Vom Parkplatz am Hemmaberg führt Wegbeschreibung bis zur Rosalienquelle (ca. 5 min Gehzeit).
Dem rechtsdrehenden Wasser der Rosalienquelle wird Heilkraft zugesprochen, so soll sie Menschen mit Augenleiden helfen. Nicht nur Einheimische kommen hierher um das Wasser in einer Flasche mitzunehmen. Kinder fasziniert hier, dass das Wasser über einen geteilten Ast in den Steinbottich fließt, was natürlich zum Wasser aufstauen und Blätter schwimmen lassen animiert.
Von der Quelle führen Steinstufen zur Rosaliengrotte, mit dem "wünsch-dir-was" Glöcklein.
Wieder bei der Quelle angelangt führt ein Pfad (ca. 10min Gehzeit) zur Linde, der Bergkirche und den Ausgrabungsstätten. Hier konnte erstmals ein Kirchenkomplex eines frühchristlichen Wallfahrtsortes des 5.und 6.Jahrhunders n. Chr. in einem bisher unbekannten Ausmaß freigelegt werden.
Die Kirchen und Gebäude wurden konserviert und sind für die Besucher ganzjährig zugänglich. Die übersichtlicher Beschilderung, die durch das gesamte Ausgrabungsgelände führt, erleichtert es, sich einen Gesamteindruck über den Wallfahrtsort und das Geschehen in früherer Zeit zu bilden. Die Besichtigung ist kostenlos.
Wer etwas länger wandern möchte, geht von Jaunstein aus (neben der Naturkegelbahn) ca. 45min auf den Hemmaberg.

















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