Grasslhöhle
Die Grasslhöhle im Dürntal ist die älteste Schauhöhle Österreichs und eine wirklich sehenswerte Tropfsteinhöhle.
Über bequeme Steiganlagen geht es ins Innere der Höhle. Mit spektakulären Lichteffekten wirken die Tropfsteine sehr bizarr und viele haben ganz lustige Namen. In der Phantasie meint man doch dort einen Zwerg oder Drachen zu sehen.
Schon der Eingang zur Höhle ist für Kinder geheimnisvoll und der Führer erzählt dann noch die Geschichte von dem Hirtenbuben, der die Höhle durch Zufall entdeckt hat. Früher stand vor dem Eingang ein großer Baum und nur weil dieser bei einem Unwetter umgestürzt ist, wurde der Höhleneingang sichtbar. Wie spannend muss es für den Buben gewesen sein, so alleine in die Höhle hinein zu gehen und als Licht hat ihm vielleicht nur eine brennende Fackel gedient?
Im Winter ist die Höhle ein beliebtes Quartier für die Kleine Hufeisennase und Wimperfledermaus. Aber auch im Sommer kann man in der Grasslhöhle vereinzelt Fledermäuse antreffen.
Die Führung dauert ungefähr 45 Minuten. Gutes Schuhwerk und ein warme Kleidung (in der Höhle hat es ca. 8 Grad) sind anzuraten. Direkt neben der Höhle befindet sich eine Mostschenke wo sich die Höhlenbesucher stärken können.
Es gibt auch spezielle Führungen wie z.B.eine eigene Sagenführung, eine fledermauskundliche Führung oder eine Landschaftsführung. Hier ist aber unbedingt eine Anfrage nötig.
Die Grasslhöhle ist eine preiswerte Alternative zur doch etwas teuren Führung durch das nahe Katerloch.






















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