Klammleiten Schlucht

Wo der Teufel in einer unterirdischen Mühle mahlt

Die Klammleiten Schlucht entstand laut Sage dort, wo eine habgierige Müllerswitwe in ein Schwein verwandelt wurde und dann mit ihrer Mühle in der Tiefe versank.
Gleichzeitig wurde die Gegend verwüstet und schwere Felsbrocken stürzten auf die Stelle an der die Mühle stand.

Heute führt ein wunderschöner Erlebnisweg durch die Klammleiten.



Vor dem Besuch der Klammleiten sollte man sich aber den Informationsfolder besorgen in dem alles Wissenswerte zusammengefasst ist. Dieser ist in den Gasthäusern Königswiesen und im Tourismusbüro erhältlich.

Nördlich von Königswiesen, beim Kraftwerk Ebner startet man mit der Wanderung. Zuerst geht es bergauf zur Einsiedelei (Waldandacht). Weiter geht es zur Teufelsmühle (Kindlstein) mit oben erwähnter Sage dann zum Coburgbründl, Gefluderkopf, Himmelsleiter, Kanzelstein, Herberge, Reindlmühle und Diesmühle. Die reindlmühle wurde saniert und das Mühlrad dreht sich wieder.

Der Klammleitenbach fließt teils oberirdisch, teils unterirdisch durch die Schlucht.
Die Klammlänge beträgt 2500m mit einem Höhenunterschied von 300m. Die Wanderung durch die Klamm dauert ca. 1 Stunde und als Endpunkt bietet sich das Ausflugsgasthaus Gusenleitner (Wirt in Haid) an.
Der gesamte Wanderweg, der auch verkürzt gegangen werden kann ist 5,5km lang.
Führungen sind nach Vereinbarung möglich.

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