Einhornhöhle
Ein kurzer Wandertipp für Familien auch mit kleineren Kindern, ist der Besuch der Einhornhöhle bei Dreistetten im Naturpark Hohe Wand in N.Ö.
Von einem großen Parkplatz in Dreistetten folgt man den Hinweisschildern und gelangt in ca. 20 Minuten zum Eingang der Höhle.
Die Höhle wurde 1927 von Otto Langer entdeckt und schon 1930 zur Besichtigung frei gegeben. Sein Sohn hat die Höhle dann zu einer größeren Schauhöhle ausgebaut. Durch ein Haus beim künstlich angelegten Eingangsstollen - der natürliche Eingang befindet sich etwas oberhalb und ist vom Zugangsweg aus einsehbar - gelangt man zuerst in einen Seitengang und dann in den Hauptgang mit einer ersten Engstelle. In der Halle vor dieser Engstelle befinden sich die größten im Rahmen dieser Führung zu bestaunenden Tropfsteine, Stalagmiten von über 1 Meter Höhe.
In den Seitengängen sind Sintervorhänge und Stalaktiten zu sehen und in einer Nische mit der Figur der Hl. Barbara gibt es an den Wänden Perlsinter.
In der Höhle wurden viele Tierknochen von Höhlenbären und anderen Urzeittieren gefunden, die in der Höhle zu besichtigen sind. In Gesteinsschichten sind auch Zähne und Knochen erkennbar.
Die Führung dauert etwa 20 Minuten. Führungen finden von Ostern bis Ende September an Sonn- und Feiertagen bei Schönwetter statt.
Einhornhöhle
Dreistetten 422753 Markt Piesting, Niederösterreich
Ausstattungen Einhornhöhle:

















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