Womit lassen sich Kinder im Auto beschäftigen?

Kinderspiele im Auto: Klassiker sind beliebter als Spielekonsolen.

Die Ferien und damit auch die Reisesaison stehen vor der Tür. AutoScout24 befragte österreichische Autofahrerinnen und Autofahrer nach den „Unterhaltungsstrategien“ für ihre Kinder. Bei den Familien stehen weiterhin Spieleklassiker wie „Ich seh', ich seh', was, was du nicht siehst“ oder Sprachspiele à la „Teekesselchen“ hoch im Kurs.

Auch elektronische Unterhaltungsmedien wie portable Spielgeräte und DVD-Player finden bei Reisen mit Kindern ihren Platz im Auto. Das zeigt eine repräsentative Umfrage mit 541 Teilnehmenden, die AutoScout24 beim Marktforschungsinstitut Innofact in Auftrag gegeben hat.


Damit sich der Nachwuchs nicht fadisiert, spielen 31 Prozent mit ihren Kindern „Ich seh', ich seh', was, was du nicht siehst“, „Teekesselchen“ oder ähnliche Spiele. Ein Kinderbuch oder Comic-Hefte wie Micky Maus legen 28 Prozent für die Kleinen bereit. Spielekonsolen nutzen die Kinder von knapp jeder/-m fünften Befragten (21 Prozent).

Fast gleichauf folgen Unterhaltungsstrategien mit Malbüchern (19 Prozent) sowie Hörspielen oder Musik (18 Prozent). Greifen die Erwachsenen auf Hörspiele oder Musik zurück, geben 70 Prozent der Befragten an, diese gemeinsam mit ihren Kindern über das Autoradio zu hören. Nur bei etwa einem Drittel (30 Prozent) hören die Kinder für sich alleine über einen iPod oder Walkman.


Grundsätzlich empfinden die meisten Befragten ihre Reisen mit dem Nachwuchs als sehr angenehm.
65 Prozent geben an, ihre Kinder würden sich die meiste Zeit gut selbst beschäftigen, bei neun Prozent schlafen die Kinder den größten Teil der Reise.

Fast 14 Prozent beschweren sich über die häufigen Essens- und Toiletten-Stopps, gefolgt von der gefürchteten Fragen „Wann sind wir endlich da?“ in Dauerschleife (zehn Prozent).




Das Teekesselchen-Spiel geht ganz einfach und genau, wie bei „Ich seh', ich seh', was, was du nicht siehst“ braucht man dafür nichts außer mindestens zwei Menschen:
Jemand überlegt sich einen Begriff, einen Gegenstand, eine Sache. Dieses Wort wird aber nicht genannt, stattdessen wird das "Teekesselchen" verwendet. Jetzt wird das "Teekesselchen" beschrieben und alle dürfen raten, was es ist. Wird falsch geraten, gibt es eine neue Umschreibung.

Das kann zum Beispiel so funktionieren:
A: "Mein Teekesselchen ist rund."
B: "Ist es der Mond?"
A: "Nein, auf meinem Teekesselchen gibt es Musik."
B: "Eine CD!"
A: "Nein, mein Teekesselchen kann man werfen und fangen."
B: "Dein Teekesselchen ist ein Ball!"

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