Kindesentführung in Haiti

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstag stoppte die haitianische Polizei einen Transport in dem sich 33 mutmaßlich entführte Kinder befanden in der Nähe der Grenze. Die zehn Verdächtigen hatten keine offiziellen Papiere für die Kinder bei sich und wurden festgenommen. Die haitianische Polizei geht davon aus, dass ein Fall von Kinderhandel vorliegt. Die Mädchen und Jungen sollten nach der Erdbebenkatastrophe von Haiti in die benachbarte Dominikanische Republik verschleppt werden.

Das haitianische Sozialministerium übergab am gestrigen Sonntag die Kinder in die Obhut des SOS-Kinderdorfs Santo in Haiti. Die Kinder kamen dort völlig verstört, hungrig und durstig an. Sie wurden sofort versorgt und medizinisch untersucht. Oberste Priorität hat nun, Eltern und Angehörige der Kinder ausfindig zu machen und sie wieder mit ihren Familien zu vereinen.

Mehrere Kinder erklärten, dass sie noch Eltern hätten. "Ich bin doch keine Waise", sagte etwa ein 8-jähriges Mädchen weinend. Sie glaubte von ihrer Mutter zu wohlmeinenden Menschen auf einen Kurzurlaub geschickt worden zu sein. Die Eltern waren offenbar mit unrealistischen Versprechungen (Sommer-Camp mit Swimmingpool) dazu überredet worden, ihre Kinder einer Organisation namens "New life - children refuge" anzuvertrauen. Auf ihrer Internet-Seite bietet die Organisation an, in der Dominikanischen Republik Adoptionen zu vermitteln - ein Hotel in Strandnähe für adoptionswillige Eltern inklusive.

"Der Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren auf, denen Kinder nach Katastrophen durch Kinderhandel ausgesetzt sind. Wir betonen, dass internationale Adoptionen nach Katastrophen wie in Haiti keine sinnvolle Sofort- und Nothilfemaßnahme sind. Zunächst muss jede Anstrengung unternommen werden, unbegleitete Kinder mit der eigenen Familie zusammenzuführen oder im eigenen Land eine angemessene Lösung zu finden", sagt Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit.

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Ich finde nur mit einer Spende ist es nicht getan, wenn jemand wirklich helfen möchte, der sollte eine Pattenschaft für ein Kind übernehmen. Das ist eine gute Tat.


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Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie sehr die Menschheit Richtlinien braucht. Danke für den Hinweis mit der Spendennummer. Ich denke, dass uns allen diese Hilfe wert sein sollte. Denn wir haben viel zu geben.


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Ich würde tortzdem NIE meine Kinder verlassen und sie fremden Menschen anvertrauen, damit sie ein "besseres Leben" haben können.


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Ich weiß es klingt furchtbar, aber für diese Kinder ist es wirklich besser, dass sie dieses Land verlassen. Zwar finde ich diese Methoden wirklich nicht in Ordnung, aber jemand der schon einmal in Haiti war, der weiß wovon ich spreche. Ich war schon in eineigen Armen Ländern aber das übertrifft alles was ich bisher gesehen habe. Diese Armut das kann sich wirklich niemand vorstellen, diesen Menschen ist es egal ob sie jemanden umbringen oder nicht denn sie haben nichts, aber wirklich gar nichts in ihrem Leben zu verlieren. Ich glaube, dass die Eltern die jetzt ihre Kinder diesen Organisationen anvertrauen nur eine bessere Zukunft für ihre Kinder haben wollen. Denn sie selbst haben keine Zukunft.

Vielleicht sollte jeder darüber nachdenken ob er nicht auch so handeln würde.


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Ich spende auch gleich- habe folgende Nummer gefunden: SOS-Kinderdorf, PSK 1.566.000, BLZ 60.000, Kennwort "Haiti".


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Was ist der Kontonummer für das Spenden an den SOS-Kinderdorf?


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allein bei der Vorstellung eines meiner Kinder aus den Augen zu verlieren rieselt es mir kalt den Rücken hinunter.


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Haben diese Menschen nicht schon genug Leid erfahren müssen- besonders die Kinder!
Es gibt kein Moralverständnis mehr auf dieser Welt- nur noch Profitgier!


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