Tumor durch Schnurlos- und Handytelefonieren

"Das Berufungsgericht in Brescia hat erstmals einen kausalen Zusammenhang zwischen Tumorerkrankung und Exposition von elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen sanktioniert", erklärt Eva Marsálek von der Plattform Mobilfunk-Initiativen.

Das italienische Nationale Institut für Versicherung gegen Arbeitsunfälle (INAIL) wurde verurteilt, den Manager Innocente Marcolini finanziell zu entschädigen. Die langjährige berufliche, 5 bis 6 Stunden lange, tägliche Verwendung von Schnurlos- und Mobiltelefon ist zumindest Mitverursacher für den Tumor am Trigeminus-Nerv und die nunmehrige 80 %ige Invalidität des 57-jährigen. "Potenzielle Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Felder werden von Betriebshaftpflichtversicherungen bzw. internationalen Rückversicherungen bis dato explizit von der Deckung ausgeschlossen", so Marsálek. Somit ist das Handy-Urteil nicht nur von Brisanz für ArbeitgeberInnen, die ihre MitarbeiterInnen mit Schnurlos- und oder Mobiltelefonen ausstatten, sondern auch für die Allgemeine Unfallversicherung AUVA.

Anwendung des Vorsorgeprinzips und SAR-Wert-Info auf der Verpackung gefordert!
Gesetze, wonach Mobiltelefone mit einem Hinweis auf die mögliche Gesundheitsgefährdung versehen werden müssen, sind längst überfällig. "Dieses Vorsorgeprinzip wird von den Verantwortlichen allerdings seit Jahren unter den Tisch gekehrt. Für SenderanrainerInnen verlangt der Umweltdachverband die Verankerung des so genannten "Salzburger Vorsorgewertes" von einem Milliwatt pro Quadratmeter Strahlenbelastung für ganz Österreich", sagt Michael Proschek-Hauptmann, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes. Außerdem strahlen nicht alle Handies gleich. Je nach Modell ergeben sich Unterschiede bis zu mehr als dem Zehnfachen! "Um die KonsumentInnen besser zu informieren und zu schützen, sind daher konsequente Labelings gefordert, die den SAR-Wert explizit - insbesondere auch auf der Handy-Verpackung - ausweisen", fordert Proschek-Hauptmann.

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Haben wir da einen Experten unter uns? Sag doch mal: Wie ist das jetzt, sendet es auch Strahlen wenn es ABGEDREEHT ist oder nicht, bzw ist es dann weniger schädlich?


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in dem zusammenhang: ich habe noch nie verstanden warum mamas ihre handys beim schlafenden kind im kinderwagen "parken".
Schädel noch nicht geschlossen, im Schlaf ist man anfälliger für äußere Störungen (auch wasseradern soviel ich weiß) usw...

Aber sie blasen ja auch den Rauch zu ihren Kinden in den Wagen....


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naja entschuldigung - is ja logisch (find ich mal) dass ein gerät, dass schnurlos Daten überträgt auch einfluß auf unseren körper haben muss. nur weil man das nicht sieht, ists ja doch da - das elektromagnetische Feld.

und dass ein handy sendet auch wenn man nicht telefoniert ist auch klar, woher soll der betreiber sonst wissen wo man sich aufhält (in welcher funkzelle), um das ankommende gespräch zuzustellen.

gut find ich es trotzdem nicht und denke mal wieder drüber nach das handy nicht dauernd an mir (hosentasche etc) herumzuschleppen, und das WLAN wieder über eine zeitschaltfunktion in der nacht (genauso wie mein handy in der nacht abgefreht wird) auszuschalten.


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Ist irgendwie erschreckend - wäre interessant wie viele zusammenhängende Erkrankungsfälle es wirklich gibt. Vielleicht sollten die Festnetztarife doch wieder attraktiver werden ;-)


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Gibt es diese Diskussion nicht eh schon länger? Und angeblich senden Handies ja auch dann ihre STrahlen aus wenn sie ausgeschaltet sind. Wie auch immer- am besten man verwendet sie so wenig wie möglich.


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Ist das wirklich war?


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