Tipps rund ums Handy
Wie medienkompetent sind Jugendliche?
55 % aller Eltern sind der Meinung, dass ein Handy für Jugendliche ab ca. 10 bis 12 Jahren sinnvoll ist. Anlässlich des Schulbeginns erhalten viele Schüler meist gleich ein Smartphone mit günstigem Vertrag. Damit übergibt man seinem Sprössling auch ein Stück Selbstverantwortung. Das FMK (Forum MobilKommunikation) hat die wichtigsten Tipps, wie Eltern ihr Kind für den richtigen Umgang mit dem neuen Medium vorbereiten, zusammengefasst.
Kinder und Jugendliche sind in der Bedienung von Smartphones sehr geschickt. Allerdings finden sich Defizite im Bereich der Nutzung des Internets und der beliebten Sozialen Netzwerke wie Facebook, MySpace, Netlog, Szene1.at oder schuelerVZ. Nur 14 % wissen über die möglichen Sicherheitseinstellungen zur Wahrung privater Daten sehr gut Bescheid. Über 20 % haben in diesem Zusammenhang bereits unangenehme Erfahrungen gemacht.
Wer folgende Tipps beachtet, schützt sich vor bösen Überraschungen:
- Prüfe gemeinsam mit deinem Kind die möglichen Sicherheitseinstellungen bei Sozialen Plattformen, damit nur ausgewählte Personen persönliche Informationen einsehen können.
- Passwörter unter Verwendung von Sonderzeichen sind sicherer. Sie sollten selbstverständlich niemals und niemandem verraten werden.
- Zur Veröffentlichung von Fotos, Videos und Statusmeldungen sollten Kinder und Jugendliche eine einfache Regel beachten: Alles was sie nicht ihren Eltern oder Lehrern zeigen würden, sollte auch nicht gepostet werden. Denn was einmal veröffentlicht wurde, bleibt im Netz erhalten. Löschen nützt nichts, wenn andere die Inhalte schon kopiert haben.
- Vorsicht bei Anfragen von Unbekannten: man weiß im Vorhinein nie genau, wer sich dahinter verbirgt und welche Absichten die andere Person verfolgt. Durch die Einwilligung erlaubt man Zugriff auf das Profil und öffnet Missbrauch und Belästigung Tür und Tor.
Forum Mobilkommunikation - FMK
Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ansprechpartner bei allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur. Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden und liefert Zahlen, Daten und Fakten für die persönliche Meinungsbildung zum Thema Mobilfunk. A1 Telekom Austria, Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier Com, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks, Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK. (Ende)
[Disclaimer]







Kommentare
Ich weiß nicht, meine 7 Jährige bekommt nun ein gebrauchtes Handy, wir haben unsre Gründe warum wir denken das sie das haben sollte, und so grundsätzliche .. das ist ja schrecklich Kommentare find ich auch schrecklich!
ich finde ein Notfallshandy auch sinnvoll - oder zb wenn das kind das erste mal alleine wegfährt ihm eines mitzugeben
gabs früher nicht stimmt, sollte ja auch nicht zur überprüfung (wo bist denn jetzt???) genutzt werden auch kinder brauchen freiheit und geheimnisse (da red ich jetzt groß - meine sind noch so klein - das einzige geheimnis ist, dass sie sich mit dem schnuller (der ist bei uns nurmehr zum schlafen erlaubt) unter der bettdecke verstecken und hoffen ich merks nicht)
Ein (Prepaid-)Handy macht in meinen Augen auch für kleiner Schulkinder Sinn. Wenn mal wirklich irgendwas passieren sollte, dann würde ich mich beruhigter fühlen, wenn ich weiß, dass mein Kind auf Knopfdruck Mama oder Papa anrufen kann. Weitere Nummern würde das Kind aber nicht benutzen dürfen, daher Geplänkel mit Freunden ist absolut tabu. Ein echtes Notfalls-Handy also. Klar, hats das bei uns nicht gegeben, aber warum nicht die Vorteile nutzen?
Meine Freundinen überlegen jetzt schon 6-jhrigen Handys zum Schulanfag zu geben. Ich finde das einfach furchtbar. Früher hat es auch keine Handys gegeben.
Noch sind meine Kinder für ein Handy zu klein - aber auch dieses Thema kommt schon bald.
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