Die Gurke ist unschuldig
Suche nach EHEC-Erreger beginnt von vorne.
Sie wurde zu Unrecht verdächtigt. Die spanische Gurke ist im Fall EHEC entlastet. Auslöser für die EHEC-Erkrankungswelle in Norddeutschland war offenbar etwas Anderes.
Die Quelle der teils lebensgefährlich verlaufenden EHEC-Infektionen ist somit unbekannt.
Laboruntersuchungen in Hamburg konnten den grassierenden Erreger des Typs O104, der in Stuhlproben von Patienten gefunden wurde, nicht auf den Gurken nachweisen. Zumindest auf zwei der sichergestellten Gurken war nicht der gleiche EHEC-Subtyp vorhanden wie bei den Erkrankten. Es wurden jedoch andere EHEC-Keime auf den Gurken aus Spanien entdeckt.
Solange die Infektionsquelle unbekannt ist, gilt - insbesondere in Norddeutschland - weiterhin die Warnung vor dem Verzehr von rohen Paradeiser, Salatgurken und Blattsalaten.
Während die Suche nach dem Erreger jetzt wieder bei Null beginnt, steigt die Zahl der Todesopfer. 15 Menschen, darunter 13 Frauen, in Deutschland und eine Schwedin starben aufgrund einer Infektion mit dem Darmkeim.
Ob das in Österreich erhältliche und zurückgenommene Bio-Gemüse aus Spanien mit EHEC-Keimen belastet war, soll heute, Mittwoch, feststehen.
Die AGES hat mittlerweile eine Info-Hotline zum Schwerpunkte EHEC eingerichtet. Sie ist ,montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr unter 050/555 555 erreichbar.
[Disclaimer]









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