PS, Intrigen und Freundschaft
QUAX.at-Kinokritik: Cars 2.
Wer Tickets für Cars II besorgt und sich und seine Kinder in einem harmlosen Kinderfilm vermutet, findet sich in einem rasanten Spionageabenteuer wieder. Die ersten Minuten lang zumindest.
Wurde beim ersten Teil von Cars die Geschichte von Lightning McQueen erzählt, ist dieses Mal Hook, der wenig intelligenzbegabte Abschleppwagen mit dem großen Herz, an der Reihe zu beweisen, dass er nicht zum alten Eisen gehört.
In Cars 2 gerät Hook in eine internationale Spionage-Affäre während Lightning McQueen am aller ersten World Grand Prix teilnimmt und in ganzen drei Ländern der Welt gegen die Rennelite antritt, allen voran Francesco Bernoulli, dank seiner freistehenden Reifen der Held aller weiblichen Motoren. Hook ist nicht ganz unschuldig daran, dass Lightning beim ersten Rennen in Tokio, wo es zu einer Reihe mysteriöser Motorenschäden kommt, gegen den Italiener unterliegt. Die schusselig unbeholfene Art des alten Abschleppwagens führt dazu, dass ihn sein bester Freund aus der Renn-Crew schmeist.

Damit ist für Hook die Reise noch nicht vorbei, ganz im Gegenteil, das Abenteuer seines Lebens, in das er unverhofft gestolpert - oder eher gerollt - ist, beginnt erst. Meisterspion Finn McMissile und Holley Shiftwell stehen ihm dabei zur Seite.
Hook gelingt es nicht nur die Schurken um den bösen Professor Zündapp, die hinter den Motorschäden beim World Grand Prix stecken, zu bekämpfen, er alleine schafft es, den den Oberschurken zu enttarnen. Und Lightning McQueen erkennt rechtzeitig, dass kein Streit so wichtig sein kann, wie Freundschaft.
Die fröhlich bunte Geschichte um Autorennen, Geheimagenten und wahre Freundschaft ist für Kinder - insbesondere Buben - sicher spannend. Die Erwachsenen bringen Wortspiele und auf Autos umgemünzte Namen zum Schmunzeln. Für sie ist der Kinofilm aber teilweise etwas langatmig, die einzelnen Elemente und Schauplätze wirken zusammengewürfelt. Wenn Cars 2 den Eltern, die keine besonderen PS-Fans sind, schon nicht direkt ins Herz oder Zwerchfell fährt, hat er zumindest für die Augen viel zu bieten: Die technisch aufwändige 3-D-Animation drängt sich nicht auf, sie dient der Handlung und lässt die Schäuplätze vom quirligen Tokio voller Neon-Lichter, das belebte Paris über das pittoreske "Porto Corsa" in Italien bis zum "Big Bentley" in London effektvoll auf der Leinwand erscheinen.
Der Kinostart ist am 28. Juli!
Wir haben eine
Malvorlage mit Hook und eine
Malvorlage mit Lightning für euch.
Katrin Berger, QUAX.at Online-Redaktion
[Disclaimer]










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