Günstiger Spaß bei schlechtem Wetter

AK Test: Spiel und Spaß für Familien - was tun, wenn das Wetter schlecht ist?

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Der Sommer ist nun endgültig zu Ende. Was tun mit den Kids am Wochenende, wenn es draußen stürmt oder regnet?

Die Arbeiterkammer hat stichprobenartig erhoben, was Indoor-Aktivitäten kosten. Ob ins Museum oder ins Bad - Eltern brauchen dafür meist "das nötige Kleingeld".
Vor allem Thermen oder Indoor-Spielplätze schlagen sich teuer zu Buche. Theater- oder Museumsbesuche fallen vergleichsweise günstig aus.

"Es zahlt sich aus, Veranstaltungskalender durchzustöbern und auf Familienangebote oder Familientage zu achten", rät AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina.


Die AK hat zwischen 20. August und 9. September verschiedene Internetseiten unter die Lupe genommen: Wer bietet was für Familien an und was kostet der Spaß?

© Cathrine Stukhard/Therme Wien

Eltern müssen für Indoor-Aktivitäten mitunter tief in die Geldbörse greifen. So zahlt etwa eine vierköpfige Familie (zwei Erwachsene und zwei Kinder über sechs Jahre) für einen dreistündigen Aufenthalt in der Therme Wien in Oberlaa 47 Euro für den Eintritt. Nicht erwähnt im AK-Test wird allerdings die kostenlose Kinderanimation in Oberlaa, bei der jedoch die Aufsichtspflicht bei den Eltern bleibt.
Ein Tag im Indoor-Spielplatz Bogi Park kostet eine Familie 25 Euro.

Zwar ist Shopping meist fad für die Kleinen, wer aber zum Beispiel ins Stadion Center einkaufen geht, kann den Nachwuchs für zwei Euro pro Stunde und Kind zum Spielen bringen. Dabei sind die Kinder beaufsichtigt.


"Wer lieber mit seinen Kindern ins Museum geht oder dem Kasperl im Theater zuschaut, kommt günstiger weg", so Delapina.
Das Zoom-Kindermuseum im Museumsquartier bietet viele Aktivitäten für Kinder an, etwa Mitmach-Ausstellungen oder Indoor-Spielplätze. So kostet zum Beispiel das Spielen im Zoom-Ozean-Kindermuseum vier Euro für 60 Minuten. Dabei ist der Eintritt für eine Begleitperson pro Kleinkind gratis.

Eine Mitmach-Führung in der Albertina (jeden ersten Sonntag im Monat) kostet ebenfalls vier Euro Atelierbeitrag - Eltern müssen an der Führung nicht teilnehmen.


Tipps für Eltern
Der AK-Test zeigt, dass es sich lohnt, regelmäßig verschiedene Veranstaltungskalender durchzusehen. Klickfreudige finden schnell übersichtlich aufbereitete und mit Altersvorschlägen, und -hinweisen versehene Informationen zu diversen Veranstaltungen.
Viele Museen etwa bieten spezielle Führungen für Kinder oder Familien an.

© Albertina/VBK, Wien 2011

Der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist in
alle Bundesmuseen

Für sportliche Aktivitäten werden oft vergünstigte "Familientage" angeboten - mach' dich im Internet schlau.
Nicht nur private, auch städtische Bäder haben einen getrennten, aber nicht betreuten Kleinkindbereich für unbeschwertes Vergnügen für die Kleinen und Familien mit Kindern.
Ist ein mehrstündiger Ausflug geplant, ist es oft erheblich günstiger, Tages- und Familienkarten zu kaufen, als den Eintritt pro Person und Stunde zu bezahlen.


Kasperl-Tipp:
Der Kasperl kommt oft völlig kostenlos - zumeist in Einkaufszentren - wie zum Beispiel

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auch ins Einkaufszentrum Riverside in Liesing kommt der Kasperl jede Woche


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