Die richtige „Hülle“ macht das Geschenk

„Weniger ist mehr“ gilt nicht beim Verpacken

Laut einer aktuellen Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, verzichten nur 4 Prozent der schenkwilligen Österreicher zwischen 14 und 65 Jahren zu Weihnachten auf Verpackungsmaterial bei Geschenken. Wenig verwunderlich, sind doch vier von fünf Österreichern der Meinung, dass ein schön verpacktes Geschenk unter dem Christbaum die Freude des Beschenkten steigert und drei von fünf Befragten werfen selbst einen kritischen Blick auf Verpackung, Schleife und Co., wenn sie ein Geschenk erhalten. Besonders Österreichs Männern sei geraten, beim Schenken genauso viel Augenmerk auf die „Hülle“ wie auf den Inhalt zu legen, denn drei von vier Frauen achten penibel auf das Packmaterial. Sonst kann der Brillantring im schäbigen Geschenkpapier vom letzten Jahr oder mit unpassendem Blümchen-Motiv schnell zu hoch gezogenen Augenbrauen beim weiblichen Geschlecht führen.

Drei Mal so viele Männer wie Frauen beanspruchen einen Einpackservice
Acht von zehn schenkwilligen Österreichern verpacken die Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten selbst. Ein weiteres Fünftel lässt diese gleich beim Einkaufen im Geschäft verpacken, wobei drei Mal so viele Männer wie Frauen einen Einpackservice in Anspruch nehmen. Jeder Zehnte bittet Familie oder Freunde um Hilfe. Insgesamt betreiben vier von zehn pack-wütigen Umfrage-Teilnehmern das Einpacken der Präsente sogar mit sehr oder eher großem Aufwand. Jeder Zweite stimmt die Verpackung der Weihnachtsgeschenke auf den Beschenkten bzw. auf das jeweilige Geschenk ab - bei im Mittel sechs zu beschenkenden Personen eine wahre Meisterleistung.

„Weniger ist mehr“ gilt nicht beim Verpacken
Und wie wird im Detail verpackt? 92 Prozent greifen beim Verpackungsmaterial zu Geschenkpapier, wobei hier Weihnachtsmotive am Heiligen Abend am stärksten im Trend liegen. Knapp jeder Fünfte verwendet Zellophan-Folie mit dem typischen Knistereffekt beim Auspacken – ein eher weibliches Vergnügen. Immerhin jeder Zwölfte verpackt die Geschenke alternativ mit umweltschonendem Zeitungspapier, was sich bei genauerer Betrachtung eher als Trend bei den Unter-30-Jährigen herausstellt.

„Weniger ist mehr“ gilt nicht beim Geschenke-Verpacken, ganz im Gegenteil: In jeweils rund 60% der Fälle kommen noch extra Kärtchen sowie dünne oder dicke Geschenkbänder zum Einsatz, was den weihnachtlichen Müllberg noch zusätzlich anwachsen lässt. Jeder Dritte verziert die Packerl mit Dekoartikeln wie Sternen oder Weihnachtsmännern und bei jedem Fünften gehören Tannenzweige zum liebevoll verpackten Geschenk.

Im Mittel 10 Euro für Verpackungsmaterial
„Im Mittel geben Herr und Frau Österreicher 10 Euro für Weihnachtsverpackungen aus“, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. „Das sind rund 50 Millionen Euro, die der Handel allein mit Geschenkpapier, Schachteln, Schleifen und Co. im Weihnachtsgeschäft erwirtschaftet.“

In Summe ergibt das Berge von Verpackungsmaterial, die zur Weihnachtszeit im Müll landen. Nur jeder Dritte recycelt im Normalfall Geschenkpapier (verwende ich immer/meist mehrfach: 35,7%). Geschenkbänder werden immerhin von knapp 40 Prozent zumeist doppelt oder mehrfach verwendet. Dabei steht neben dem Bedauern, besonderes oder außergewöhnlich schönes Verpackungsmaterial wegzuwerfen, vor allem der Umwelt-Gedanke für die Wiederverwendung von Verpackungsmaterial im Vordergrund. Ein finanzieller Aspekt spielt nur bei knapp jedem dritten Recycler eine Rolle.

Veröffentlicht am: 20.12.2011 QUAX.at

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Kommentare

Kommentar

wie wärs mit solch tollen geschenkideen? macht viel her und kost ned viel: w w w.babylog.at/2011/stories/xmas-gifts/


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