Schulangst kann man verlernen

Zehn Tipps gegen Schulangst

„Angst kann man lernen, aber auch verlernen“, erklärt Lernquadrat Chef Konrad Zimmermann. Die Hälfte der österreichischen Schülerinnen und Schüler fürchtet sich vor Prüfungen und Schularbeiten, stellte die Lernquadrat-Studie „Angstfaktor Schule“ fest.

Oft ist es also weniger Faulheit oder mangelndes Talent, das besseren Noten im Weg steht, sondern einfach die Angst vor dem Versagen und seinen Folgen, meinen die Nachhilfe-Experten von Lernquadrat. Die Profis haben für euch wertvolle Tipps zusammengestellt.


Zehn Tipps gegen Schulangst

  • 1. Ursachen klären: Zuerst einmal gilt es herauszufinden, wovor sich der Jugendliche konkret fürchtet. Die eigene mangelnde Leistung, einzelne Lehrer, die Blamage vor den Mitschülern, der Tadel der Eltern ...?
  • 2. Positiv denken: So lange die Gedanken immer nur um mögliche Misserfolge kreisen, wird die Angst verstärkt und die Leistung geschwächt. Besser: Ja, du schaffst es ...
  • 3. Selbstvertrauen geben: Lob und Anerkennung auch in anderen Bereichen stärken den Glauben des Jugendlichen an sich selbst und damit zugleich seine Leistungsfähigkeit in der Schule.
  • 4. Gemeinsam vorgehen: Ausführliche Gespräche mit den Lehrern helfen, angstauslösende Faktoren zu erkennen. Wichtig: auch den Elternsprechtag dafür gut nützen!
  • 5. Zeit nehmen: Die Wünsche, Befürchtungen und Beschwerden des Schülers sollten immer ernst genommen werden. Und sie gehören ausführlich und in aller Ruhe besprochen.
  • 6. Vergleiche vermeiden: Jeder junge Mensch ist auf seine Art wertvoll. Andere ständig als Vorbild dargestellt bekommen, hilft auf dem Weg der Bekämpfung von Schulangst ganz und gar nicht weiter.
  • 7. Erwartungen hinterfragen: Zu hoher Leistungsdruck und Strafandrohung behindern nicht nur das Lernen, sondern fördern auch die Versagensängste.
  • 8. Relax: Manchmal lassen sich Ängste auch durch gezielte Entspannungsübungen gut bekämpfen, beispielsweise durch Techniken des autogenen Trainings, Fantasiereisen etc.
  • 9. Profis beiziehen: Lassen sich Schulängste auf Dauer nicht beseitigen, ist es keine Schande, die professionelle Hilfe eines Jugendpsychologen in Anspruch zu nehmen.
  • 10. Veränderungen anstreben: Liegen die Probleme vor allem im Umfeld des Schülers, kann ein Klassen- oder Schulwechsel zum Angstabbau beitragen.
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Angst, Müdigkeit, Aufmerksamkeitsdefizite, Aufmüpfigkeiten etc... alles pure Bosheit von lernunwilligen Schülern? Nein! Viele Jugendliche schaffen den Schulalltag aus psychologischen Gründen nicht wie beispielsweise aufgrund von ADHD: w w w.babylog.at/2012/stories/versteckte-adhd-bei-maedchen/


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