Vollkornweckerl kontra Schnitzelsemmerl
Initiative „Unser Schulbuffet" zur Gesundheitsförderung
In acht von zehn österreichischen Schulen können Schülerinnen und Schüler ihre Jause vom Schulbuffet holen. Richtige Ernährung ist für Schulkinder wichtig, um die Leistungs- und Lernfähigkeit zu stützen.
Aus diesem Grund hat Gesundheitsminister Alois Stöger die Leitlinie Schulbuffet, die wissenschaftlich fundierte Mindeststandards für gesunde Buffets enthält, erarbeiten lassen. Nun geht es an die Umsetzung.
Bis Ende 2013 will Stöger dafür sorgen, dass das Warenangebot optimiert wird und die Verpflegung für 456.000 Schülerinnen und Schüler verbessert ist.

Die Initiative reiht sich als weitere Maßnahme in den Nationalen Aktionsplan Ernährung, der seit Anfang 2011 ernährungspolitische Maßnahmen bundesweit bündelt. Bis 2020 will man damit Fehl- und Mangelernährung verändern und eine Trendumkehr hinsichtlich der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen schaffen.
Mobile Beraterteams unterstützen BuffetbetreiberInnen in den nächsten zwei Jahren dabei, die im Vorjahr erarbeitete "Leitlinie Schulbuffet" für ein gesundes Essensangebot in
Schulen umzusetzen.
"Einmal Äpfel zu verteilen ist nicht genug, wichtig ist ein nachhaltiges Programm", unterstreicht der Minister. Stöger will das Sortiment nach und nach zum Gesunden verändern. Damit dieses Vorhaben bei Kindern- und Jugendlichen nicht auf taube Ohren stößt, wird bei der Initiative auf jugendgerechte Sprache geachtet. Manuel Schätzer, Leiter des Schulbuffet-Teams in der AGES, erklärte, dass neben der Beratung vor Ort auch ein Handbuch mit geeigneten Rezepten zur Verfügung gestellt wird.
Betriebe die sich an der Aktion beteiligen werden mit einem „Ich mach mit"-Pickerl und einem „Ich bin ausgezeichnet“-Pickerl, Plakaten und vielen Profi-Tipps unterstützt. Das Unterstützungsprogramm ist für die BetreiberInnen kostenlos.
Mehr zur Initiative "Unser Schulbuffet" erfährst du hier.
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