Wie man den Körper vor Kälte schützt
Kälteschäden sind gefährlich
Lange genug haben wir auf den Winter gewartet. Jetzt schlägt er mit aller Heftigkeit zu. Die Sibirische Kälte beschert uns Tiefsttemperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Für den Körper bedeutet das eine Belastung – in schlimmen Fällen können Erfrierungen oder Unterkühlung drohen.
„Ab einer Temperatur von minus fünf Grad besteht die Gefahr von Kälteschäden an den Händen und im Gesicht“, warnt der Chefarzt vom Österreichischen Roten Kreuz, Wolfgang Schreiber. Ein Risikofaktor ist der Wind, der die Temperaturen nicht nur kälter erscheinen lässt, sondern auch das Gesundheitsrisiko erhöht.
Damit du und deine Kinder die Kältewelle unbeschadet überstehen, solltet ihr ein paar Dinge berücksichtigten.
Frostschutz-Tipps
- Tee statt Alkohol : Wichtig ist die Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit. Warmer Tee bringt den Körper auf Touren. Das Gegenteil bewirkt das Gemisch Alkohol und Kälte. Alkohol wärmt nicht, sondern reduziert nur das Temperaturempfinden.
- Warm anziehen: Speziell unterfütterte Jacken, thermoisolierte Hosen und gut gefütterte Schuhe sind ein Muss. Bei längeren Aufenthalten im Freien sind auch Hand- und Fußwärmer empfehlenswert.
- Unbedeckte Hautstellen schützen: Gesicht und Hände sind besonders gefährdet. Körperteile die abstehen, wie Nase und Ohren müssen besonders geschützt werden. Haube, Schal und Fettcreme helfen.
- Bewegung: Wer sich nicht bewegt friert schneller. Vor allem Babys- und Kleinkinder sind hier gefährdet. Bei Säuglingen, die unbeweglich im Kinderwagen liegen, ist Vorsicht geboten. Als Mutter oder Vater, die den Kinderwagen schieben, empfindet man die Minusgrade beim Gehen weniger dramatisch. Auch die Beinfreiheit ist wichtig: Enge Schuhe meiden, die die Bewegungsfreiheit der Zehen einschränken.
Kinder nicht alleine im Auto lassen
Während der massiven Kälte sollen Eltern ihre Kinder auf keinen Fall im Auto lassen – auch nicht für kurze Besorgungen. Kinder kühlen wesentlich schneller aus als Erwachsene. Schon nach kurzer Zeit können sie Schäden davontragen.
Bei Minusgraden draußen sinkt auch die Temperatur im Wageninneren auf niedrige Werte. Besonders schnell geht das, wenn das Auto nur eine kurze Strecke zurückgelegt hat und noch nicht richtig aufgewärmt ist.
Säuglinge und Kleinkinder verlieren dann innerhalb kurzer Zeit viel Körperwärme - vor allem wenn sie im Kindersitz festgeschnallt sind und sich nicht bewegen können. Hinzu kommt: Im Auto sind die Kleinen oft nicht so dick eingepackt wie draußen, weil während der Fahrt die Heizung läuft.
[Disclaimer]










Kommentare
Enno Der Staat ist bei dir per se bose, Unternehmen per se gut. Hast du dafur Belegstellen oder nur wideer eine bluhende Phantasie?
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