Respekt – Vorbild – Zukunft
Tipps vom VITAfamily Expertenteam zum Thema Umwelterziehung
Tja, da werden wir wohl nicht darum herum kommen: In Sachen Erziehung sind und bleiben wir Erwachsene Vorbild für unsere Kinder. Egal, um welches Thema es sich handelt. So auch was Umwelterziehung und Respekt vor der Natur betrifft – ein aktuelles Thema. Keine Sorge, sich selbst an der Nase zu nehmen und die Natur wiederentdecken macht Spaß! Gerade jetzt in der Frühlingszeit bietet sich ein Erkundungstrip in den Wald an!
Ein wichtiger Faktor dabei, den wir auch Kindern vermitteln: Unsere innere Einstellung. „Müll trennen? Die Nachbarn tun`s doch auch nicht.“ – „Strom sparen? Ach, was soll ich alleine schon ausrichten?“ Solche und ähnliche Aussagen blockieren und diese „Schulterzuck-Mentalität“ vermittelt unseren Kindern, sowieso keinen Einfluss auf das Weltgeschehen zu haben und somit auch nicht wertvoll und wichtig zu sein. Noch dazu muss uns Erwachsenen bewusst sein, dass wir unseren Kindern eine Welt schaffen, in der sie einmal leben müssen. Sie sind unsere Zukunft! Und wie wird diese Zukunft in 50, 100 Jahren aussehen?
Was können Eltern tun?
Schritt Nr.1 – gleich nach der Aufforderung: „Vorbild sein!“ - wäre: Wissen über Natur und Umwelt vermitteln. Wir müssen zuerst Bescheid wissen, was wir tun können, welchen Einfluss die Ökosysteme aufeinander haben und was es bedeutet, zu geben und zu nehmen. Dazu gibt es tolle Sachbücher – wir haben auf unserer Homepage im „Shop mit Herz“ (Anm. www.jobsmitherz.at) eine kleine Auswahl für dich. Kinder sind neugierig, wollen entdecken, spielen, wissen, erleben. Es wird dir nicht schwer fallen, dein Kind für dieses Thema zu begeistern, wenn du selbst auch Interesse zeigst. Es reichen schon erste kleine Schritte zu Beginn. Überlegt gemeinsam:
Wann braucht man künstliches Licht, wann reicht eigentlich Tageslicht? Wann wird die Heizung eingeschaltet – wann tut es ein Pullover auch? Wie sieht es mit dem Energieverbrauch durch Elektrogeräte aus? Sind sie alle wirklich notwendig? Wie geht ihr zu Hause mit Mülltrennung um? Achtet ihr auf unnötiges Verpackungsmaterial oder Plastiksackerl beim Einkauf? Wie geht ihr mit der Natur um? Geht ihr auch manchmal zu Fuß oder fährt ihr mit dem Rad?
Umweltbewusstsein fängt ganz klein an und hat ganz große Wirkung.
Gerade Stadtkinder brauchen den Kontakt mit Natur, Wald, Wiese, Bauernhof (Wo kommt die Milch eigentlich her?), den Kontakt zu Tieren, frische Luft und urige Umwelterlebnisse wie Sand, Erde und Blumenduft. Durch diese Verbindung, die so zwischen Kind und Natur hergestellt wird, entsteht etwas, dass wir Erwachsenen vielleicht mit dem Begriff „Freundschaft“ erklären würden. Ein Bewusstsein, ohne den anderen nicht zu können, das Bewusstsein, für den anderen verantwortlich zu sein. Fang gleich damit an – auch zwischen Betonbauten wachsen Gänseblümchen! Und hier auf quax.at findet ihr immer wieder Anregungen!
Für alle, die es noch genauer wissen wollen: All das fördert auch das Verhältnis zwischen dir und deinem Kind – das gemeinsame Tun verbindet! Durch das Verantwortungsbewusstsein wächst auch das Selbstwertgefühl des Kindes, das Sozialverhalten und das Wissen von Aktion und Reaktion (und damit auch Dinge wie das kognitive Verständnis das Gedächtnis oder die Konzentration). Wenn wir nun dazu noch einen Blick in die Zeitungen werfen wird klar, dass es Zeit ist, am Umweltbewusstsein zu arbeiten. Für unsere Kinder und die Welt von morgen. Los geht’s!

Johanna Windisch
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