Schweinfleisch ist gut fürs Klima

Klimafreundliche Ernährung liegt im Trend

Schweine verursachen nur ein Viertel der klimaschädlichen Gase, die Rinder erzeugen. Anders gesagt: Ein Schweinebraten verantwortet viermal weniger CO 2 als ein Burgergericht aus Rindfleisch. Auf Autofahrten gerechnet bedeutet das: Die Produktion von einem Kilo Schweinefleisch (nicht bio) verursacht so viel Kohlendioxid wie eine 26 Kilometer-Fahrt mit einem Mittelklassewagen. Für ein Kilo Rindfleisch kommt man bei konventioneller Aufzucht auf über 71 Kilometer.

Dieses Beispiel belegt, dass auch die Tierhaltung unsere Umwelt beeinträchtigt. Wer jedoch nach der Devise "Klasse statt Masse" isst, kann seinen geliebten Braten weiter mit Genuss und gutem Gewissen essen, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in seiner aktuellen Ausgabe.

Das Stichwort lautet "Klimafreundliche Ernährung", ein Ess-Trend, der im Kommen ist. Es gibt viele neue Kochbücher mit klimafreundlichen und dennoch genussvollen Rezepten. Auffällig ist hier das Comeback des Schweinefleischs - mit gutem Grund. Unter dem Motto "Das Klima dankt" gibt HEALTHY LIVING in der aktuellen Ausgabe einfache Tipps, die Wirkung zeigen. So können klimabewusste Menschen einen kleinen "Entzug" machen - 150 Gramm Fleisch pro Hauptmahlzeit an zwei bis drei Tagen pro Woche reichen. Das schont die Umwelt und die eigene Gesundheit. Fleischfreunde kaufen besser Huhn oder Schwein statt Rind und Lamm.

Generell sollten Konsumenten regional produziertes Fleisch und Bioware bevorzugen sowie auf Wurst, Tiefkühlfleisch und Fertiggerichte verzichten. Wild aus heimischen Wäldern ist übrigens das klimafreundlichste Fleisch überhaupt und Genießer wissen: Es ist ganz besonders schmackhaft.