LESEDOCKs gegen Langeweile

85 Prozent der 3 bis 10-Jährigen sind von den LESEDOCKs begeistert

Um den jungen PatientInnen eine Alternative zu gängigen Beschäftigungen während eines Spitalsaufenthalts zu bieten, haben Zeit Punkt Lesen und die NÖ Landeskliniken-Holding die LESEDOCKs entwickelt.

Dieses österreichweit einzigartige Angebot bereichert seit Ende 2008 an 11 Spitalsstandorten die Gestaltung der Freizeit, regt zum Lesen an und fördert damit die Kreativität. Nach einem Jahr im Einsatz befragte Zeit Punkt Lesen gezielt die BenutzerInnen der LESEDOCKs – Kinder, Jugendliche und deren Eltern. Fazit: Die LESEDOCKs kommen nicht nur überwiegend positiv an, sie bieten dem Fernsehen als hauptsächliche Freizeitgestaltung Paroli.

Primarius Hans Salzer, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung, Landesklinikum Tulln, Standort des ersten
übergebenen LESEDOCKs, bestätigt das veränderte Freizeitverhalten: „Meine Erwartung wurden erfüllt: Die LESEDOCKs werden von unseren jungen PatientInnen intensiv genützt. Mittlerweile sind sie eine beliebte Alternative zu Fernseher und Computerspiel“.

Für Paulus Hochgatterer, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Landesklinikum
Tulln, hat das LESEDOCK die vielfältigen Belastungsproben, denen es an seiner Abteilung zwangsläufig
unterzogen wird, bis jetzt weitgehend unbeschadet überstanden. „Das spricht eindeutig für die Damen und Herren, die das Ding formal und technisch geplant haben. Es ist zu einem Ausstattungsstück der Abteilung geworden, das in selbstverständlicher Weise seinen Platz hat und ebenso von den Kindern und Jugendlichen genützt wird.“

LESEDOCKs gegen Langeweile:

Sehr starke Zustimmung bis 14 Jahren

Lesedock oder TV:

Bücher am beliebtesten:

Was Eltern sagen:

Über die Befragung und die Befragten:
Die Befragung fand im Herbst 2009 statt, wurde von section.a unter der Beratung des SORA-Institutes for Social Research and Analysis konzipiert und im Auftrag von Zeit Punkt Lesen durchgeführt. Ausgewertet
wurden 102 Fragebögen, die für PatientInnen im Alter von 2 bis 18 Jahre konzipiert waren. Ein spezieller Abschnitt richtete sich an deren Eltern. Ausgeteilt wurden die Fragebögen in elf Kinder- und Jugendstationen niederösterreichischer Spitäler. 43,5 Prozent der Befragten sind zwischen 3 und 10 Jahre alt, 65,5 Prozent zwischen 11 und 17 Jahre. Unter den Antwortenden gab es keine 2 bzw. 18- Jährigen. Rund 61 Prozent sind Mädchen. Bei 92,4 Prozent der Befragten wird zuhause deutsch, bei 4,3 Prozent türkisch gesprochen. Über 64 Prozent der Kinder und Jugendlichen waren zum Zeitpunkt der Befragung seit drei Tagen im Spital, der Rest bereits länger.