Die Gänsemagd - Kinderoper nach den Brüdern Grimm

Ab 18. Februar im Dschungel Wien

„Die Gänsemagd" ist eines der bekanntesten und tiefgründigsten Märchen der Brüder Grimm: Eine Königstochter verliert drei Blutstropfen und damit den Schutz ihrer Mutter. Daraufhin nimmt das listige Kammermädchen ihr Pferd und Prinz weg. Die Königstochter muss Gänse hüten. Ihr Pferd kann jedoch sprechen und aus Angst vor Verrat lässt das Kammermädchen es daher töten. Die Königstochter aber hört auf ihr Inneres, folgt dem Rat des Königs und vertraut ihr Schicksal einem alten Eisenofen an.

Der Held ist eine Heldin! Märchen bevorzugen kein Geschlecht: Mädchen müssen sich genauso in seelenverschlingende Abenteuer stürzen wie Buben. Für die Berliner Komponistin, Iris ter Schiphorst, stecken in dieser konfliktreichen Geschichte aber auch eine gewisse Komik und große poetische Bilder.

Mit der Uraufführung von Iris ter Schiphorst „Die Gänsemagd“ am 18. Februar 2010 im Dschungel Wien, findet die Trilogie von Kinderopern nach Märchen der Gebrüder Grimm ihren Abschluss. Nach dem großen Erfolg von Wolfgang Mitterers „Das Tapfere Schneiderlein“ und Ali N. Askins „Eisenhans!“, wurden mit der „Gänsemagd“ diesmal bewusst die Abenteuer einer Heldin gewählt, die die Berliner Komponistin mit viel Humor und großen poetischen Bildern in Musik gesetzt hat! Mit der Inszenierung von Jewgenij Sitochin wird niemand geringerer als Roland Olbeter ins rechte Bild gerückt. Olbeter wird im Anschluss an „Die Gänsemagd“ an der Mailänder Scala (gemeinsam mit Carlus Padrissa und Franc Aleu) das Bühnenbild und Konzept des „Tannhäuser“ gestalten.

Die Wiener Taschenoper

engagiert sich seit 2006 im Bereich Kinderoper. Dabei greift sie nicht auf bestehende Werke zurück, sondern will mit der Vergabe von Kompositionsaufträgen bewußt neues Repertoire schaffen: Oper für Kinder - frei nach Alexander Kluge - als ein „Kraftwerk der Gefühle“, das sein junges Publikum im Sinne des „Gesamtkunstwerkes“ auf allen Ebenen emotional rührt.

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