Wie findest du einen Babysitter

Spielend leicht den richtigen Babysitter finden

Mal wieder gemeinsam auf eine Geburtstagsfeier oder nach dem Kinobesuch noch zum Lieblingsitaliener gehen – eine Freiheit, die sich viele Paare mit Kindern nicht einräumen.
Oft ist es schon eine ganze Weile her, dass sie gemeinsame Stunden ohne ihren Nachwuchs verbracht haben. Wenn die Großeltern zu weit weg wohnen und Freunde keine Zeit haben, ist ein Babysitter eine gute Lösung.
Für viele Eltern ist es jedoch erst einmal schwierig, ihr Kind jemand anzuvertrauen, der für ein paar Stunden auf es aufpasst.

Elternzeit – darf ich mein Kind einem Babysitter anvertrauen?
Viele Eltern scheuen sich zunächst davor, ihr Kind einem Babysitter zu überlassen. Dabei geht es nicht nur um das Vertrauen, das du in den Aufpasser setzen musst, sondern auch um das eigene Gewissen – sind wir schlechte Eltern, wenn wir unser Kind allein lassen?

Als Mutter weißt du schließlich am besten, was das Kind braucht. Doch Babysitter liefern durchaus neue, ideenreiche Impulse und tun dem Kind als Spielpartner gut, weil sie ihre Aufmerksamkeit oft stundenlang allein dem Kind widmen.

Wie der Babysitter mit dem Kinde ...
Wenn du meinst, du hast jemand Passenden gefunden, lade sie oder ihn zunächst einmal unverbindlich zum Kennenlernen ein. Bei Kakao und Kuchen wird dein potenzieller Babysitter dann zum ersten Mal auf dein Kind treffen und du kannst beurteilen, ob die beiden gut zueinander passen.

Spielt anfangs doch alle ein Spiel oder baut gemeinsam etwas, zum Beispiel mit LEGO DUPLO.
Im Spiel und insbesondere im Rollenspiel zeigt sich schnell, ob der Neuzugang angemessen auf das Kind und seine Entwicklungsstufe eingehen kann.
Auch kannst du auf diese Weise schnell einschätzen, wie dein Liebling auf die neue Person reagiert. Einen guten Babysitter zeichnet eben vor allem der gute Draht zum Kind aus.

Den erkennst du letztlich nur, indem sie gemeinsam spielen. Gleichzeitig wird dein/e Kleine/r auf diese Weise eine mögliche Scheu vor der erst einmal fremden Person nehmen können. Denn im Spiel kommen sich beide schnell näher. Ob es nun dieser oder ein anderer Babysitter wird – auf jeden Fall muss das Bauchgefühl bei der Entscheidung stimmen.

Wenn der Abschied naht
Ist der geeignete Babysitter gefunden, kannst du also die ersten Abende (oder die ersten Nachmittage) für die Betreuung organisieren. Plane ein, dass der Babysitter mindestens 15 Minuten vor deiner Abfahrt kommt.

Gib ihr bzw. ihm genügend Zeit, Fragen zu stellen und den Ablauf der Stunden zu klären. Wann sollte ggfs. gegessen werden, wie lange darf vorgelesen werden, und muss der Babysitter wohlmöglich am Bett sitzen bleiben, bis das Kind eingeschlafen ist? Auch zur eigenen Beruhigung: Hinterlasse deine Handynummer für Notfälle und schreibe auch eine weitere Telefonnummer auf, zum Beispiel die der Nachbarn oder Großeltern, die beratend zur Seite stehen können, falls Fragen auftauchen und du gerade nicht erreichbar bist.

Und dann kommt der Abschied.
Gerade, wenn die Beziehung zum Babysitter noch ganz neu ist, möchte dich dein Kind vielleicht nicht ziehen lassen. Vielleicht weint es sogar herzzerreißend. Nimm dir Zeit, deinem Nachwuchs zu erklären, was du jetzt tust und wann du wieder da sein wirst.
Da du dein Kind nun in guten Händen weißt, darfst du ab jetzt deine freien Stunden in vollen Zügen genießen! ; )