
Wer den Österreichischen Film mag, wird bzw. muss diesen Film lieben. Schon beim Anblick des Trailers bleibt kein Auge trocken und mit voller Spannung freut man sich auf die volle Länge des bevorstehenden Filmhighlights.
Der Kurzinhalt verrät uns, dass es sich hier um eine rasante und "typisch Österreichische" Filmkomödie handelt. Die beteilgten Personen garantieren den Erfolg.
Horst kassiert seit zwei Jahren die Pension der verstorbenen Oma, um sich das Leben ein bisserl zu erleichtern. Alles kein Problem, bis sich ein okalpolitiker ansagt, um of!ziell zum Geburtstag zu gratulieren. Kurzentschlossen „borgt“ sich Freund Toni eine alte Dame aus dem Krankenhaus aus. Dass er dabei unbeabsichtigt die Kammerschauspielerin Elfriede Ott erwischt, ist der Beginn zahlreicher Verwicklungen und Verstrickungen.
Interview mit Elfriede Ott
KAMMERSCHAUSPIELER GIBT’S VIELE, ABER EIN FILM, DER NACH EINEM SELBST BENANNT WIRD...
O: Ja, ich kann’s auch gar nicht fassen. [lacht] Jeder der mich fragt: „Wie heißt denn der Film?“, dem hab ich Hemmungen, es zu sagen.
WIE WAR ES DENN IM ERSTEN MOMENT, ALS DU DAS BUCH BEKOMMEN HAST?
O: Das ist schon lang her, das war vor zwei Jahren einmal. Da sind die jungen Leut’ vom Theater im Bahnhof zu mir gekommen und haben mir das erzählt, aber ich hab nicht so richtig dran geglaubt. Dann waren sie alle da, bei mir zu Haus’, haben mir davon erzählt und es hat mir irgendwie gefallen. Die Art, wie wir uns verständigt haben und dann hab ich mir gedacht: Ja, mit denen könnt’ ich arbeiten. Und jetzt ist es plötzlich ernst geworden...
WIE IST DENN DIE ARBEIT MIT ANDREAS (PROCHASKA)?
O: Ich !nd ihn prima. Überhaupt nicht prätentiös, wie man sich’s eigentlich wünscht. Man sieht ihm an, dass er ein großer Könner ist. Er hat alles im Kopf, jede Kameraeinstellung, und es geht alles über ihn.
WENN MAN SICH EIN BISSCHEN IM TEAM UMHÖRT, MEINEN ALLE: MEIN GOTT, DIE IST SO EXAKT. DA MERKT MAN EINFACH DIE ERFAHRUNG!
O: Exakt muss man doch sein in dem Beruf. Wenn jemand schlampig ist, wird’s ja nichts.
DIE ROLLE BIST DU JA SELBER...
O: Ja und nein, nicht ganz. Ich werde verwendet für Situationen, eigentlich bin ich ein Objekt in diesem Film [lacht]
WIE GEHT MAN DA RAN?
O: Es ist ein schmaler Grat, auf dem ich wandeln muss. Ich hoffe, dass mir das gelingt. Aber mit dem Andi Prochaska wird das schon funktionieren, wenn ich das zusammenbring’, was er sich vorstellt und was er möchte.
ABER ES IST SCHON EINE GANZ EIGENE AUFREGUNG, ODER?
O: Es ist eine andere Welt für mich. Ich mein, ich hab ja immer viel Fernsehen gemacht und viel große Fernsehstücke und so, aber der Film ist doch was anderes. Die ganze Atmosphäre! Man hat wirklich das Gefühl, da ist jetzt eine große Gruppe von Menschen, die alle zusammengehören. Ich beobachte
sie ja die ganze Zeit, wie alle arbeiten, das ist von einer Präzision, herrlich. Die gehören zusammen, da ist nicht einer, der von woanders kommt und was anderes tut. Das fasziniert mich. Es ist ja nicht nur, dass ich spiel, sondern es interessiert mich auch das Ganze, wie so etwas entsteht.
Das Interview wurden während und nach den Dreharbeiten von Jacob Groll geführt.
Weitere Informationen zum Film gibt es hier!
Karten jetzt Online kaufen auf www.cineplexx.at
Mit Starttag gibt es in allen Kinos, in denen der Film gespielt wird, die Sonderaktion „Borg dir eine Oma“:
Omas (wahre und geborgte Omas sowie alle, die als Oma verkleidet sind) erhalten eine ermäßigte Kinokarte, wenn sie mit ihrem „Enkerl“ ins Kino gehen!
Die Aktion ist gültig bis zum 28. Oktober 2010.