Die beliebtesten Vornamen Wiens

Ranking: Sophie und Maximilian sind die Lieblingsnamen in der Bundeshauptstadt.

Die Namens-Statistik des Wiener Rathauses zeigt: Die Top-Drei der beliebtesten Vornamen haben sich in den letzten Jahren nur wenig geändert. 2010 wurde die Hitliste der Vornamen von in Österreich zur Welt gekommenen Babys von Anna und Lukas angeführt.


Beliebte Mädchennamen
Der beliebteste Mädchenname 2011 in Wien war Sophie. 136 Wiener Mädchen bekamen diesen Namen. Bereits seit 2007 gehört Sophie zu den Top 3 der häufigsten Mädchennamen der Bundeshauptstadt.
Auf den Plätzen 2 und 3 rangierten 2011 Julia (129 Eintragungen) und Lena (119 Eintragungen).
Vorjahres-Siegerin Anna ist 2011 nicht mehr auf dem Stockerl vertreten.


Beliebte Vornamen für Burschen

Der beliebteste männlichen Vornamen in Wien war Maximilian.
Im Gegensatz zu 2010 übernahm 2011 wieder Maximilian mit 196 Eintragungen die Führung, gefolgt vom Titelverteidiger 2010 David mit 171 Eintragungen und Leon auf Platz 3 mit 143 Eintragungen. Damit verdrängte Leon Alexander vom Stockerl.


Seltene Vornamen
Wer seinem Sohn einen seltenen Namen geben möchte, ist aktuell mit Erwin, Ulrich oder Vincenz gut beraten. Für Mädchen empfiehlt sich Adelheid, Margarethe oder Verena.


Nicht alles ist erlaubt
Die Namensfindung für den Nachwuchs ist nicht immer einfach. Die Vorlieben der Eltern sind oft unterschiedlich. Dazu kommen noch Tipps und Empfehlungen von Verwandten und Bekannten und nicht zuletzt spielt auch der Trend immer eine wesentliche Rolle.

Allerdings müssen bei der Wahl des Vornamens gewisse Regeln beachtet werden: Bezeichnungen, die nicht als Vornamen gebräuchlich oder dem Wohl des Kindes abträglich sind, dürfen nicht in das Geburtenbuch eingetragen werden. Auch muss zumindest der erste Vorname des Kindes dem Geschlecht entsprechen.

Bei besonderen Namenswünschen oder sehr seltenen Namen empfiehlt es sich, dass du vor der Beurkundung der Geburt mit dem zuständigen Standesamt Kontakt aufnimmst.


Alexander hat mehr Chancen beim Online-Dating als Kevin

Die Entscheidung, welchen Namen dein Kind tragen soll, will wohl überlegt sein. Den der Vorname hat mehr Auswirkung auf zwischenmenschliche Beziehung als man so manchmal denkt. Eine neue Studie beweist, dass Namen wie Kevin oder Chantal die Chancen auf bei der PartnerInnensuche zumindest auf einschlägigen Online-Plattformen erheblich mindern können.

Kevin, Justin, Marvin, Chantal, Mandy oder Celina bekommen wesentlich weniger Klicks von Singles auf PartnerInnensuche als Menschen mit klassischen Vornamen wie Alexander oder Charlotte. Denn mit diesen "Klassikern" wird scheinbar mehr Bildung und Prestige assoziiert als mit Vornamen, die aus Film oder Fernsehen bekannt sind und häufig bei sozial schwachen Familien beliebt sind.


"Kevinismus"
Satirisch wird unter „Kevinismus“ (auch: Chantalismus) die Unfähigkeit, dem Nachwuchs menschliche Namen zu geben, verstanden.

Webtipp:
Kevinismus auf „Uncyclopedia“.




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