Richtige Ernährung als Grundstein

Falsche Ernährung im Kleinkindalter schadet mehr gedacht

Fast jeder zweite Österreicher ist zu dick. Bereits bei den Kleinsten wird oftmals der Grundstein zu späterem Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen gelegt. Schuld daran ist oft eine gut gemeinte, aber falsche Ernährung im Kleinkind-Alter.


Innerhalb der ersten zwölf Monate achten Eltern besonders auf die Ernährung ihres Säuglings und lassen dabei höchste Sorgfalt walten. Dagegen ist vielen Eltern nicht bewusst, dass Kleinkinder bis zu einem Alter von drei Jahren noch ganz besondere Nahrungsbedürfnisse haben.






Falsches Essen macht kleine Kinder nicht nur dick, es kann sie später auch krank machen. Prof. Dr. Karl Zwiauer, Vorsitzender der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde: „Es gibt wirklich gute Hinweise, dass Ernährungsfehler schon im Kindesalter Übergewicht, Adipositas, Bluthochdruck und Fettsucht begünstigen. All diese Wohlstandserkrankungen, unter denen die Erwachsenen jetzt leiden, werden wir in den nächsten Jahrzehnten, wenn diese Ernährungsfehler bei der Masse der Kinder gemacht werden, zu einem viel früheren Zeitpunkt schon sehen.“

Nach der Milchnahrung beginnt die Unwissenheit
Mit dem herannahenden Ende von Milch- und Babynahrung beginnt das Dilemma. Oft gibt es für die Kinder dann häppchenweise das Essen von „den Großen“, sagt Kinderernährungs-Experte Zwiauer. „Das Problem startet mit Beikost bereits im zweiten, dritten, vierten Lebensjahr, dann wenn die Kinder sich an das Essen der Erwachsenen gewöhnen, ist die Problematik, dass wir zu viel Fett, zu viel Eiweiß zu uns nehmen und zu viel gesalzene Dinge. Das sind die Ernährungsfehler der Erwachsenen, die dann auf die Kinder übertragen werden.

Orientierungshilfen
Aber woher wissen die Eltern, was das Richtige für die Kleinen ist? Bei fertiger Kindernahrung finden sich die Werte zu Fett, Salz oder Zucker direkt auf der Packung. Zusätzlich sollte auf jeden Fall auf die Altersempfehlung geschaut werden, erklärt Dr. Claus Hipp vom gleichnamigen Nahrungsmittelhersteller.

Nicht immer hat man - wie bei speziellen Bio-Kleinkinderprodukten - Infos zu Nährwerten und Qualität der Nahrung. Prof. Zwiauer rät daher, beim Einkauf von Fleisch, Gemüse & Co. generell auf Bio-Qualität zu achten und das Essen kindgerecht zuzubereiten: „Voraussetzung für eine selbstgemachte Beikost ist, dass sich die Mutter die Zeit nimmt, sich mit der Zubereitung zu beschäftigen, darauf achtet, dass Grundfehler, die im Erwachsenenalter oft gemacht werden, nämlich eben zu stark gewürzt, zu stark gesalzen, nicht gemacht werden. Wesentlich einfacher, relativ sicher, auch was die Schadstoffbelastung betrifft, standardisiert, in der gleichen Qualität hab ich das alles auch mit der industriell hergestellten Gläschenkost.“

© HiPP



Im Kinderkost-Regal sind heute schon so viele Speisen, dass es für jedes Alter ein abwechslungsreiches und gesundes Angebot gibt. Speziell für Kleinkinder von ein bis drei Jahren bietet der Babynahrungshersteller HiPP jetzt ein gesundes Bio-Sortiment. Von Menüs über Knabbereien bis zu Bio-Obst im Quetschbeutel. Der „Früchte-Spaß“ schmeckt den Kleinen übrigens oftmals genauso gut wie Schokokekse oder Riegel – und verklebte Hände sind Schnee von gestern.

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