Schmerzen bei Kindern
Nützliche Tipps zur Behandlung von Fieber und Schmerzen
Schmerzen haben viele Ursachen!
Fieber und Schmerzen gehen bei Kindern oftmals Hand in Hand. Aber auch Kopfschmerzen (ohne Fieber), die durch Schulstress, Reizüberlastung, Fehlsichtigkeit, Schlafmangel oder Verspannungen ausgelöst werden, sind keine Seltenheit. Und nicht nur das: Auch Migräne ist kein Einzelfall; bis zu 12 % der Kinder mit 15 Jahren leiden bereits darunter.
Je kleiner die Patienten sind, desto schwieriger ist es zu erkennen, wo es genau weh tut, denn es ist ihnen (meist bis zum 6. Lebensjahr) nicht möglich, den Schmerz genau zu lokalisieren. Folglich ist "Bauchweh" ein Sammelbegriff für viele Arten von Schmerzen.
Erkennungsmerkmale von Schmerzen bei Kindern:
- Allgemeiner Unmut,Weinen oder Stöhnen
- Appetitlosigkeit bis hin zur Verweigerung der Nahrung
- Abwehren von Berührungen
- Auffallende Blässe
- Schonhaltung
- Das Kind fasst sich häufig an den Kopf oder an die Stirn
- Es leidet an Schlaflosigkeit
- Manche Kinder sind besonders lichtempfindlich
- Bei kleinen Migränepatienten kommen Übelkeit und Erbrechen sowie Schwindel und Augenflimmern hinzu
- Mit dem Kind hinaus an die frische Luft gehen oder für eine konstante Frischluftzufuhr sorgen
- Das Kind schlafen lassen, wann immer es müde ist. Dann kann sich der kleine Körper von den Strapazen erholen und das Kind wird schneller gesund.
- Ein abgedunkeltes Zimmer hilft - am besten bei vollkommener Reizabschirmung (Fernseher, PC, Handy).
- Kalte Kompressen auf Stirn und Nacken des kleinen Patienten verschaffen angenehme Kühlung.
- Eine sanfte Nackenmassage hilft, eventuelle Verspannungen zu lösen.
- Das Kind greift sich ständig ans Ohr, dreht den Kopf unruhig hin und her.
- Es lässt sich nicht hinlegen oder liegt bevorzugt auf einer (der schmerzenden) Seite und schreckt nachts wegen der stechenden Schmerzen aus dem Schlaf hoch.
- Bei kleineren Kindern können noch andere Symptome wie Übelkeit und Erbrechen hinzukommen.
- Das Immunsystem sollte gestärkt werden. Insbesondere im Winter bedeutet das: ausreichend Vitamine, Bewegung an der frischen Luft, aber immer gut verpackt in Handschuhen, Schal und Mütze.
- Insbesondere am Abend ist die Ruhepause für das Kind besonders wichtig. Schlaf sorgt für Erholung und erleichtert den Heilungsprozess.
- Suppen und Kartoffelpüree (nicht zu heiß!) sollten angeboten werden - diese Gerichte sind beliebt und haben sich bei Mandelentzündungen bewährt. Und: Köstliche Eiscreme spendet Trost und verschafft Kühlung.
- Der Arzt sollte kontaktiert werden, wenn die Beschwerden anhalten, hohes Fieber, Lymphknotenschwellung und starker Leistungsabfall hinzukommen, um eine mögliche antibiotische Behandlung bei bakterieller Infektion abzuklären.
- In diesem Fall, muss die verordnete Behandlung mit Antibiotika unbedingt zu Ende geführt werden, auch wenn das Kind bereits wieder gesund ist, um das Rückfallrisiko zu verringern.
- Um die Ansteckungsgefahr für Andere zu umgehen, sollte das Kind nicht zu früh wieder in die Krabbelgruppe, den Kindergarten oder die Schule geschickt werden.
- schneller Wirkeintritt und gute Verträglichkeit
- ausreichend lange Wirkung (erst dann findet das Kind erholsamen und gesundheitsfördernden Schlaf!)
- fiebersenkende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung
- kindgerechte Arzneimittelform, d.h. zucker- und farbstofffreie Medikamente sowie eine leichte Anwendung
- genaue und sichere Dosierung, die das Alter und das Körpergewicht des Kindes berücksichtigt
- sicherer Schutz vor Überdosierung
und speziell bei Kopfschmerzen:
In jedem Fall sollten Schmerzen bei Kindern ernst genommen werden, denn sie sind immer ein Alarmsignal und Hinweis auf eine Erkrankung.
Die häufigsten schmerzhaften Erkrankungen bei Kindern sind Infektionen (u.a. Hals- oder Mittelohrentzündung), kleine Unfälle oder Kopfschmerzen. Bei Mädchen in der Pubertät kommen dann oft noch typische Menstruationsbeschwerden hinzu.
Falls das Kind wiederholt über Kopfschmerzen klagt, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen zu klären und eine eventuell chronische Erkrankung auszuschließen. Bei Kindern mit Migräne ist ein Kopfschmerztagebuch ratsam, um den Verlauf der Krankheit besser im Blick zu haben und dem Arzt umfassende Auskunft über Dauer, Häufigkeit, Ursache und Art der Schmerzen geben zu können.
Leidet das Kind an akuten Kopfschmerzen, können folgende Sofortmaßnahmen hilfreich sein:
Mittelohrentzündung: Wenn's im Ohr sticht
Die Mittelohrentzündung (Otitis media) ist für viele Kinder in den ersten Lebensjahren ein typischer, wenn auch unliebsamer Begleiter. Meist kündigt sich die häufigste schmerzhafte Krankheit im Kindesalter durch ein leichtes Stechen im Ohr an, das sich dann mit der Zeit zu einem geröteten, entzündeten Mittelohr (begleitet von Fieber) ausweiten kann. Normalerweise klingt die Entzündung nach etwa einer Woche wieder ab.
Insbesondere bei Babys ist eine Mittelohrentzündung manchmal gar nicht so leicht festzustellen. Es ist daher wichtig, die Merkmale zu kennen, die einen Hinweis darauf geben können:
In jedem Fall gilt: Bei Ohrenschmerzen oder Verdacht darauf sollte der Kinderarzt kontaktiert werden. Denn eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann unnötige Schmerzen ersparen und eventuelle Komplikationen vermeiden.
Halsschmerzen: Wenn's im Rachen kratzt und brennt
Meist sind Halsschmerzen auf eine überwiegend durch Viren und/oder Bakterien hervorgerufene Infektion der oberen Atemwege zurückzuführen. Die Mandelentzündung z.B. steht ganz oben auf der Liste der entzündlichen Infektionskrankheiten bei Kindern.
Neben den Halsschmerzen kündigt sie sich klassischerweise mit hohem Fieber bis über 40°C an, wobei erfahrungsgemäß noch weitere Anzeichen (z.B. Kopf- und Gliederschmerzen) hinzukommen. Die Mandeln sind dabei stark angeschwollen und gerötet. In gewissem Maße hat das sogar - ebenso wie Fieber - durchaus einen Sinn: Die Mandeln sind als Teil des Lymphsystems für die körperliche Immunabwehr verantwortlich und schwellen bei vermehrter Aktivität durch Infektion der oberen Atemwege stark an.
Tipps zum Umgang mit saisonalen Halsentzündungen und damit einhergehenden Schmerzen:
Wenn die Hausmittel versagen......
Falls alle diese Maßnahmen bei Fieber, Schmerzen oder Entzündungen nicht mehr helfen, sollte die Genesung des Kindes mit einem geeigneten Medikament unterstützt werden. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt sollte ein Präparat gewählt werden, das folgende Punkte gleichermaßen erfüllt:
Grundsätzlich gilt: Vom Arzt oder Apotheker bei der Auswahl des geeigneten Medikaments beraten lassen!
[Disclaimer]









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