Talkumhaltiges Babypuder darf nicht eingeatmet werden

Gefährliches Puder

Atmet ein Kind versehentlich talkumhaltigen Babypuder ein, kann dies die Atmung beeinträchtigen und unter Umständen schwere Lungenschäden verursachen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Um solche Unfälle zu vermeiden, fordert das BfR von den Herstellern, ihre Talkumprodukte entweder mit sicheren Verschlusssystemen auszurüsten oder ganz vom Markt zu nehmen.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler Talkpartikel unter die Lupe genommen und gefährliche Gemeinsamkeiten mit Asbest gefunden. Asbest ist weitläufig als karzinogen (Krebserzeuger oder Krebserreger) bekannt. Es wurde nachgewiesen, dass Talkpartikel Tumore in den Eierstöcken und in der Lunge verursachen können.

Talk ist ein Mineral, welches beim Abbau von Talkgestein gewonnen wird. Der Talk wird anschließend zerkleinert, getrocknet und zermahlen. Am häufigsten wird Talkum als Körperpuder benutzt. Talk ist der Hauptbestandteil von Babypuder, medizinischem Puder und parfümiertem Puder.

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