Die Hausgeburt
Du hast dich entschlossen, zu Haus zu entbinden…
Was brauchst du für eine Hausgeburt?
In Österreich ist es verpflichtend eine Hebamme zuzuziehen. Was du an besonderen Materialien benötigst, wird sie dir erklären.
Einmalunterlagen aus dem Sanitätsgeschäft, Plastikfolie für das Bett und den Boden, Leintücher, Binden, etc. kannst du alles selbst vorher ohne großen Aufwand besorgen.
Die Hebamme wird dir vielleicht noch ein paar Hausmittel vorschlagen, mit denen du dir während der Wehen helfen kannst. Es werden jedoch keine Medikamente zur Wehenförderung- oder hemmung verwendet.
Je nach deinen Wünschen kommt die Hebamme schon bei den ersten Anzeichen der Geburt oder erst wenn die Wehen regelmäßig kommen. Du triffst die Hebamme, die ihr euch ausgewählt habt etwa 2 – 6 Mal während der Schwangerschaft. Ab dem Zeitpunkt des Geburtstermins (37. SSW – 42. SSW) ist sie für dich immer erreichbar.
Eine Hausgeburt ist – wenn das Haus in einem gepflegten Zustand ist – nicht unhygienischer als eine Geburt in der Klinik. Auch sind die Frau und das Kind geschützt, weil die Keime, die zu Hause vorhanden sind, dem Körper der Frau bekannt sind und sich ihre Immunabwehr angepasst hat. Du musst deshalb keine Desinfektionsmaßnahmen treffen.
Eine Hausgeburt ist grundsätzlich bei allen Frauen möglich, die eine komplikationslose Schwangerschaft erlebt haben, bei denen keine Komplikationen bei der Geburt zu erwarten sind (Steiß- und Querlage, nach vorangegangenem Kaiserschnitt, bei Frühgeburt, EPH -Gestose, Schwangerschaftszucker...) und wenn sie keine Mehrlinge erwartet.
Es gibt nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten keine Hinweise darauf, dass eine Hausgeburt eine stärkere oder geringere Gefährdung für Mutter und Kind mit sich bringt als eine Geburt in der Klinik. Zwar weisen Hausgeburten oberflächlich betrachtet eine prozentual geringere Anzahl von Schädigungen auf, doch kann wegen den ungleichen Voraussetzungen kein direkter Vergleich mit Klinikgeburten angestellt werden.
Die einzige Studie, die Haus- und Klinikgeburten unter gleichen Voraussetzungen vergleicht, kommt aus Nordamerika.
Sie kommt zu dem Schluss, dass es aus Risikoerwägungen keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Geburtsvarianten gibt.
[Disclaimer]









Kommentare
www. babylog.at/2011/stories/interview-mit-dr-heidrun-flores-genger/
hausgeburten sind ein risiko sonder gleichen - dass es immer noch frauen gibt, die die sicherheit eines spitals zugunsten von pseudo-naturverbundenheit aufgeben wird mir immer ein rätsel bleiben. gutes interview dazu auf BABYLOG.at
Interessante Erfahrungsberichte aus erster Hand habe ich hier gefunden!
www. babyforum.at/discussion/49/hausgeburt-erfahrungsberichte/
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