Problematische Medikamente in der Schwangerschaft

Mehrere Herz-Medikamente sind gefährlich für das Baby

Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck und chronische Herzschwäche, sogenannte Sartane und ACE-Hemmer, dürfen nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.
Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft.

Obwohl auch die Beipackzettel auf die Nebenwirkungen hinweisen, sind der Kommission in kurzem Abstand zwei Fälle bekannt geworden, in denen während der Einnahme von Sartanen schwere Entwicklungsstörungen des Fötus auftraten. Vermutlich greifen die Wirkstoffe in die Organentwicklung des Ungeborenen ein.
Schwangere sollten dem betreuenden Gynäkologen auf jeden Fall alle Medikamente nennen, die ihnen vom Hausarzt verschrieben wurden.

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Kommentare

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ACE- Hemmer und Angiotensinrezeptor-Antagonisten sind im ersten Schwangerschaftsdrittel zwar nicht empfohlen, aber KEIN GRUND ZUR PANIK! Eine Umstellung auf andere, in der Schwangerschaft völlig unproblematische Blutdruckmittel sollte bis zum 2. Trimenon erfolgen. Für individuelle diesbezügliche Risikoberatung stehen kostenlos europäische Teratologie- Informationsservices zur Verfügung.


Kommentar

Gerade in der Schwangerschaft sollte der Beipackzettel umso genauer gelesen werden.
Ich muss zugeben auch vom Arzt verschriebene Medikamente nicht genommen zu haben, weil im Beipackzettel Hinweise betreffend Schwangerschaft standen.
Wobei meine mini-Krankheiten sicher nicht mit Herzproblemen gleichzusetzten sind, und wer Herzprobleme hat wahrscheinlich sowieso keine leichte Schwangerschaft hat. Sicher eine schwierige Entscheidung ob man so ein Medikament nimmt oder nicht.


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