Schwangerschaftskalender - Teil 10/10
Geschafft! Die 37. SSW – 40. SSW und weiter...
Ab der 37. Schwangerschaftswoche:
Jetzt kann die erste CTG-Untersuchung durchgeführt werden. Die ersten Senkwehen schieben das Baby jetzt nach unten ins Becken und der Bauch senkt sich nach vorn. Nun passt wieder eine Fingerbreite zwischen Gebärmutter und Rippenbogen, so dass die Frau besser Luft bekommt und etwas aufatmen kann.
Etwa eine Woche vor Entbindung löst sich der Schleimpfropf aus dem Muttermund und geht über die Scheide ab. Oft beginnen bald danach die Geburtswehen. Tägliche Dehnungsübungen bereiten jetzt gut auf die Geburt vor.
Die mütterliche Blase kann jetzt nur noch wenig Urin aufnehmen, so dass die Schwangeren häufig Wasser lassen müssen. Dennoch sollten täglich mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit getrunken werden. Magnesium beugt unangenehmen Wadenkrämpfen und Verstopfung vor.
Der Flaum, der dein Baby während der Schwangerschaft bedeckt hat, geht zurück oder ist schon vollkommen verschwunden. Die Falten in der Haut geglättet und das Baby sollte endgültig in die Geburtlage wandern.
Hält es sich dennoch hartnäckig in der Steißlage, das heißt, Po und Beine schauen nach unten, gibt es keinen Grund zur Verzweiflung! Etwa 3 bis 4 Prozent kommen auch in Steißlage ohne einen Kaiserschnitt zur Welt. Außerdem gibt es noch einige Mittelchen um den kleinen Querulanten zum Umdrehen zu bewegen. Stichwort – Moxibustion oder „indische Brücke“.
39. SSW falls ihr es soweit geschafft habt und immer noch ‚eins’ seid, hast du etwa zwischen 7,5 und 9,5 Kilogramm zugenommen. Dünnere Frauen nehmen eher mehr zu, korpulente sollten eher acht geben. Als Normal gelten aber zwischen 7 und 18 Kilogramm.
40. SSW HURRA! Ihr habt den errechneten Geburtstermin erreicht – jetzt kann es nicht mehr lange dauern!
Die Wehen können jederzeit einsetzen.
Dauert es trotzdem noch einige Tage, stehen häufigere Untersuchungen und CTG-Kontrollen am Programm.
Du musst dich vielleicht einem Wehenbelastungstest unterziehen. Dabei wird geprüft, ob der Mutterkuchen bei Belastung noch Reserven für das Kind hat. Sollte das nicht der Fall sein, oder besteht der Verdacht, dass sich bei beginnender Wehentätigkeit der Gesundheitszustand deines Babys verschlechtert, gibt es genug Möglichkeiten die Geburt stationär in Gang zu bringen.
Keine Angst, denn erstens läuft alles ohnehin immer anders als geplant und zweitens hilft Angsthaben weder dir noch deinem Baby!
Alles Gute für dich und dein Kleines und herzlichen Glückwunsch!
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