Chemikalie stört Fruchtbarkeit

Neue Studie belegt: Synthetische Chemikalie BPA schädigt Fruchtbarkeit!

Eine neue Studie, die vergangene Woche bei der Endocrine Society präsentiert wurde, zeigt, wie sich BPA auf die zukünftige Fruchtbarkeit männlicher Föten auswirken kann.

Zusammenhang zwischen BPA und Unfruchtbarkeit belegt

Den dringenden Handlungsbedarf belegt auch eine ForscherInnengruppe aus Michigan. Ihre ebenfalls dieses Jahr veröffentlichte Studie an unfruchtbaren Männern zeigt einen Zusammenhang zwischen BPA-Gehalten in Urinproben und veränderten Konzentrationen von fruchtbarkeitsbestimmenden Hormonen.
Eine Studie an chinesischen Fabrikarbeitern, die der gefährlichen Chemikalie von Berufswegen ausgesetzt wurden, kam zu einem ähnlich alarmierenden Ergebnis.
Exponierte Arbeiter litten mit erhöhter Wahrscheinlichkeit an sexueller Lustlosigkeit, Erektions- und Ejakulationsproblemen und waren generell unzufriedener mit ihrem Sexualleben.
Aber auch viele andere weit verbreitete Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen und Krebs werden in Zusammenhang mit BPA gebracht.

BPA kann unsere Nahrungsmittel verunreinigen

Mit einer Jahresproduktion von 3,8 Millionen Tonnen zählt Bisphenol A zu den meist produzierten synthetischen Chemikalien weltweit. BPA findet sich in vielen Produkten des täglichen Gebrauchs. Es dient unter anderem als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Epoxidharzen, die für die Innenbeschichtung von Getränke- und Konservendosen verwendet werden, und Polykarbonatkunststoffen. Beide Materialien kommen über ihre Verwendung in Lebensmittelverpackungen mit unserer Nahrung in Berührung und verunreinigen diese mit BPA.

Die Studien findest du unter:
The Endocrine Society (2010, June 22). Early-life exposure to BPA may affect testis function in adulthood. ScienceDaily. Retrieved June 29, 2010, from http://www.sciencedaily.com/releases/2010/06/100621151123.htm

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