Neue Behandlungsmethode bei Klumpfüßchen

Gipsverbände können Kindern große Operationen ersparen

Jeder 900. Säugling kommt mit Klumpfüßen zur Welt.
Für die meisten Babys bedeutete das früher Operationen innerhalb der ersten Lebensmonate. Die Eingriffe hinterlassen große, hässliche Narben - und wären eigentlich in neun von zehn Fällen vermeidbar, wie die neue Ausgabe der Gesundheitszeitung Vinzenz magazin berichtet.

In den meisten Fällen wird der Klumpfuß schon bei der Ultraschalluntersuchung festgestellt. Die Diagnose ist für viele Eltern zunächst erschütternd.
"Die Bezeichnung Klumpfuß ist irreführend, denn es handelt sich nicht um einen zu klobigen, sondern um einen stark verdrehten Fuß", erklärt Dr. Radler. Er sieht aus, als ob das Kind nur auf den äußeren Fußkanten gehen könnte, die Fußflächen zeigen sehr stark nach innen.
Die Ursache für einen Klumpfuß: Knochen, Sehnen und Bänder haben sich falsch gebildet. Meist sind auch die Wadenmuskeln des Babys unterentwickelt. Weil sich ein solcher Fuß nicht auswächst, muss die Fußstellung rasch korrigiert werden. Was früher große Einschränkungen bedeutete, lässt sich heute sehr gut therapieren.

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