"Mein Kind will keinen Alkohol!"
Jede fünfte Frau gibt an, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken
Es ist erschreckend, dass jedes Jahr in Österreich eine Vielzahl von Babys auf die Welt kommen, die durch Alkohol während der Schwangerschaft dauerhaft geschädigt sind. Tatsächlich ist es in erster Linie die Unwissenheit, die dazu führt.
Eine aktuelle Studie von Karmasin Motivforschung im Auftrag der Initiative "Mein Kind will keinen Alkohol!" besagt, dass das Wissen um Alkohol und Schwangerschaft in der heimischen Bevölkerung auf einem nicht allzu hohen Niveau bzw. teilweise von falschen Vorstellungen und Annahmen geprägt ist.
Der Genuss von Bier, Wein, Sekt oder Spirituosen während der Schwangerschaft kann Ursachen von angeborener körperlicher und geistiger Behinderung von Kindern sein. Ärzte fassen diese Schäden unter dem Begriff FAS (Fetales Alkohol Syndrom) zusammen. Geistige Behinderungen von Kindern, wie Intelligenzminderung, Verhaltens-, Lern- und Schlafstörungen, sind die häufigsten Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Ungeborene haben beim Alkohol keine "Toleranzgrenze". Alkohol gehört zu den potentiell toxisch wirkenden Stoffen, die die Plazentaschranke, die den Blutkreislauf der Mutter und jenen des Kindes trennt, durchdringen können, sodass das Ungeborene in kurzer Zeit über die Nabelschnur den gleichen Alkoholpegel erreicht wie seine Mutter.
Ein Embryo hat keine und ein Fetus nur geringe eigene Möglichkeiten zum Abbau von Alkohol, da die dafür notwendigen Enzyme nur sehr begrenzt und teils erst Wochen nach der Geburt vorhanden sind.
Pernod Ricard Austria setzt nun als Initiator der Initiative "Mein Kind will keinen Alkohol!" ein Zeichen gegen Alkohol in der Schwangerschaft. In den Dienst der Aufklärungsarbeit haben sich auch bekannte heimische Mütter gestellt, wie Schauspielerin Kristina Sprenger, Ex-Schirennläuferin Michi Dorfmeister, Moderatorin Sandra König, Geigenvirtuosin Lidia Baich oder Steiereck-Chefin und "Gastgeberin des Jahres" Birgit Reitbauer. Für ihre Vorbildwirkung im Rahmen der österreichischen Kampagne wurden sie von Hubertus Hohenlohe fotografiert.

Berhard Eisheuer, Geschäftsführer Pernod Ricard Austria: „Gegen Alkohol in der Schwangerschaft sollten Wissenschaft, Politik, Gesellschaft – und unsere Branche gemeinsam an einem Strang ziehen. Denn es liegt auch in unserer unternehmerischen Verantwortung, über Risken aufzuklären und das Bewusstsein für mögliche Schädigungen zu schärfen. Wir möchten, dass Alkohol verantwortungsvoll genossen wird, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge.“
Als nächster Schritt der Kampagne wird ein Folder bei Ärzten und in Mutter-Kind-Zentren aufgelegt. Die Website: www.mein-kind-will-keinen-alkohol.at, wo neben ausführlichen Informationen auch werdende Mütter ihr Wissen über Alkohol in der Schwangerschaft testen können, ist bereits seit Anfang des Jahres online.
„In den nächsten Monaten werden wir die Aufklärung weiter verstärken und die Kampagne mit den Motiven unserer prominenten Mütter auf Plakaten für jedermann(frau) sichtbar machen,“ verrät Bernhard Eisheuer.
[Disclaimer]









Kommentare
ergänzend dazu folgender Beitrag auf w w w.babylog.at: w w w.babylog.at/2012/allgemein/schwanger-trinken-und-rauchen/
ich hab nicht gewusst, dass das so heikel ist, ganz ehrlich. jaja, natürlich weiß man, dass man in der ss nicht trinken sollte - aber ein gläschen hin und wieder, hätt ich geglaubt, macht nix
Eine großartige Initiative für jene, die sich am Wenigsten wehren können!!!!
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